JaMi Kroatien

In Deutschland wird es langsam wieder kälter. Unter anderem auch deshalb will ich jetzt für 10 Tage nach Kroatien fahren. Ich kenne das Land ja schon ein wenig, weil ich vor drei Jahren dort mit meinem VW-Bus unterwegs war, wobei ich die Adriaküste bis Split erkundet habe.

Inhalt

Tag 1: Anreise
Tag 2: Speedboat
Tag 3: RingTour und Downhill
Tag 4: TaxiTour
Tag 5: ThroneTour
Tag 6: CoastTour

Tag 1: Anreise

Nachdem ich bei Flixbus für 85 Euro eine Fahrt von Tübingen nach Split gebucht habe, geht es dann am 23. September kurz vor zwölf Richtung Tübinger Bahnhof los:

Auf dem Weg dorthin, bleibt unser Bus wegen einer Klimademonstration hängen, wo sich auch ein paar Kriegsgegner hineingschmuggelt haben:

Also muss ich den letzten Kilometer zu Fuß laufen, um die Haltestelle noch rechtzeitig zu erreichen:

Dann fahren wir erst mal Richtung München, …

… wo unterwegs ein junger Mensch namens “Nuri” zusteigt und sich völlig außer Atem neben mich setzt. Schnell entwickelt sich eine lange und recht kurzweilige Unterhaltung über die verschiedensten Lebensthemen.

Mein Sitznachbar stammt ursprünglich aus Bagdad, lebt aber seit dem 12. Lebensjahr in Deutschland.

In München angekommen, trinken wir dann noch ein paar Augustiner zusammen:

Nachdem wir uns verabschiedet haben, geht es weiter Richtung Kroatien:

Ich habe das Glück, neben zwei jungen Männern sitzen zu dürfen, die aus Bosnien-Herzegowina stammen und als Bedienung im Schwarzwald arbeiten.

Einer der beiden heißt “Branimir”, was wohl ein typisch Kroatischer Name ist. Er berichtet, dass in Bosnien ein Kellner etwa 800 Euro und in Deutschland 2000 Euro verdient. Deshalb verliere seine Heimat auch jedes Jahr viele Menschen, die nach Deutschland auswandern, um dort zu arbeiten.

Korruption sei in seinem Land an der Tagesordnung und beim Arzt werde man nur behandelt, wenn man wie bei einem Geldautomat ständig neue Münzen einwirft.

Er führe im Kopf eine Liste, wo er die Vor- und Nachteile von Bosienen-Herzegowina und Deutschland vergleicht. In den meisten Fällen liege unsere Bundesrepublik vorne, bis auf das sehr schlechte Mobilfunknetz vielleicht.

Ich stelle fest, dass wir in vielen Punkten übereinstimmen und außerdem auch noch einen ganz ähnlichen Geschmack haben, zum Beispiel mögen wir beide den Tennissport und die Top-Gun Filme mit der dazugehörigen Filmmusik. Und Branimir trägt heute sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift “Top Gun: Maverick”.

Tag 2: Speedboat

Morgens um 8:45 erreichen wir vorzeitig die Stadt Split …

… wo ich gleich mal eine Momentaufnahme bezüglich der Preise hier mache …

… und mir für einen extrem schlechten Wechselkurs ein paar kroatische Kuna organisiere:

In der Innenstadt wird dann an einem sehr schönen Platz für 20 Euro erst mal gefrühstückt …

… und danach mache ich zusammen mit einem älteren Mann, der mir netterweise kurz seine Gitarre leiht, …

… noch etwas Straßenmusik. Er begleitet meinen Vortrag dann sehr dezent mit seiner Mundharmonika.

Danach geht es für günstige 15 Kuna oder zwei Euro …

… an den Dinaariden vorbei Richtung Süden:

Im Bus unterhalte ich mich mit einem älteren schottischen Ehepaar, das mir berichtet, dass nach dem Tod der Queen auf der Insel im Fernsehen rund um die Uhr nur noch über dieses eine Thema berichtet wurde.

Ich erzähle ihnen dann noch einen der “Standard-Witze” meiner Mutter, nämlich dass bei Königin mit ihren 96 Jahren sicherlich nicht mehr “The Midwife” für den Tod verantwortlich war.

Die Unterhaltung verläuft so anregend, dass die beiden darüber die Zeit vergessen und dann ihre Haltestelle verpassen.

Schließlich erreiche ich Omiš, welches 25 Kilometer südlich von Split liegt und eine sehr hübsche Altstadt hat:

Ich stärke mich erst mal mit Schweineschnitzel, Pommes und Bier, …

… was zusammen stolze 20 Euro kostet und buche dann für 120 Euro mit Airbnb zwei Nächte in einer wirklich schönen Ferienwohnung, mit tollem Meerblick:

Am späten Nachmittag mache ich dann für 35 Euro noch eine Bootstour auf den Fluss Cetina, welcher hier in die Adria mündet:

Mal sehen, wie es morgen weitergeht …

Tag 3: RingTour & Downhill

Heute schlafe ich erst mal ordentlich aus und teste dann noch schnell die Internetbandbreite meiner Ferienwohnung:

Mit Beschämung stelle ich fest, dass ich meine Angriffe bei Clash of Clans verpennt habe, wofür ich von unserem Clanchef gleich postwendend eine Rüge erhalte:

Nachdem ich mich dann auf “rot” gestellt habe, wird im nahegelegenen Supermarkt erst mal Frühstück eingekauft …

… und dann mache ich mich frisch gestärkt zur Festung Starigrad auf:

Unterwegs komme ich an Olivenbäumen vorbei …

… und der Weg schlängelt sich malerisch nach oben, …

… wo sich auch immer wieder eine schöne Aussicht auf die Adria bietet:

Nach etwa 10 Minuten Fußmarsch erspähe ich dann zum ersten mal die Burg …

… und komme anschließend ich an gewaltigen Fangnetzen vorbei, wo ich mich mit meinen 1,63 ½ Meter Körpergröße mal als “Referenz-Zigarettenschachtel” zur Verfügung stelle:

Nach weiteren 15 Minuten erreiche ich eine Abzweigung …

… wo neben der Burg noch ein paar andere Wanderwege ausgeschildert sind:

Auf dem weiteren Weg Richtung entdecke ich eine hoch gewachsene Blume, …

… die Plantnet als Pyramiden Glockenblume identifiziert:

Dann sehe ich eine Pflanze, die mich (und auch Plantnet) zunächst an Alpenedelweiß erinnert, …

… sich aber dann nach dem Hinzufügen der Blüte in der App dann als “Verbaskumblättriger Alant” herausstellt:

Nach insgesamt 45 Minuten Gehzeit erreiche ich schließlich die Burg, …

… wobei mich die Szenerie ein wenig an “Herr der Ringe” erinnert:

Für 25 Kuna kann man hier bei einer netten Frau namens “Jasminka” ein Ticket kaufen:

Ich unterhalte mich ein wenig mit ihr und erfahre, dass sie aus einem Ort auf der anderen Seite der Berge stammt, wo sie wohl immer wieder zu Fuß in 6 Stunden zu ihrer Familie wandert, welche dort immer noch wohnt.

Sie arbeite hier 5 Tage die Woche für 350 Euro im Monat. In Omiš sind die Touristen von Mai bis Oktober da. Aber nur drei Monate davon ist Hochsaison und die übrige Zeit sei so wie jetzt gerade eher wenig los.

Weiter oben in Istrien habe man aber ganze fünf Monate vollen Betrieb. Wenn keine Touristen da sind, gäbe es hier kaum Arbeit. Deshalb brauche man eigentlich mehr Produktion im Land, meint sie.

Mit Blick auf die Fahne von Kroatien …

… erzählt sie mir, dass das hier ja eigentlich Dalmatien sei, dessen Wappen drei gekrönte Löwen trägt:

Von der Festung aus sieht man sehr schön die verschiedenen Färbungen, die der Meeresgrund in der Bucht erzeugt:

Zur Sicherheit lasse ich dann von einer der vielen Kameras hier …

… noch ein letztes Eigenbild machen, …

… bevor ich mich dann an die mörderische “Abfahrt” mache, die Jasminka als “the hard way” beschrieben hat:

Und ganz ohne Blessuren geht das Ganze dann auch nicht ab:

Unten angekommen, entdecke ich in der Wand …

… noch einen anderen mutigen Kollegen:

Anschließend geht es noch in die Kneipe auf ein Bier mit cooler 80er-Jahre Musik, bevor es dann schließlich wieder “nach Hause” geht:

Tag 4: TaxiTour

Um halb vier Uhr morgens werde ich plötzlich durch lauten Lärm geweckt. Als ich auf den Balkon gehe, erkenne ich die Ursache für den Tumult, nämlich die Müllabfuhr, welche hier wohl schon recht zeitig unterwegs ist:

Am Morgen schickt mir Jasminka per WhatsApp eine Karte für eine mögliche Wandertour …

… und schreibt dazu, “Mijesto Pisak, kružna staza, Zovemo je: staza života”, was zu Deutsch “Die Stadt Pisak, Rundwanderweg, Wir nennen es: Weg des Lebens” bedeutet.

Kurz darauf telefonieren noch und sie bietet mir an, dass sie mich nach ihrer Arbeit mit dem Auto nach Pisak fahren könnte und dann mit mir zusammen nach einer Unterkunft suchen würde.

Gerne gehe ich auf diese nette Angebot ein und besorge noch ein paar Ansichtskarten, …

… um mit dem Schreiben von Urlaubsgrüßen die Zeit in “meiner” Rock Bar zu überbrücken:

Schließlich holt mich Jasminka ab und wir machen uns auf Richtung Pisak, …

… wo sie mir unterwegs in einem ungebremsten Redeschwall viele interessante Dinge von Land und Leuten erzählt.

Sie selbst ist sehr aktiv in den Dinarischen Bergen hier und sie berichtet, dass sie zum Beispiel mitgeholfen habe, endlich the “Crazy Hut” fertigzustellen, wofür man wohl fast 25 Jahre gebraucht habe:

Außerdem ist sie Mitglied in der “Pd Imber” WhatsApp Gruppe, die sich hier um alle Belange Rund um das Wandern kümmert. Die Abkürzung “Pd” kommt von “Planina Društvo”, was “Bergverein” bedeutet:

Dann zeigt sie mir eine Stelle, wo ein reicher Investor, wohl eine Privatstraße gebaut hat …

… und dabei mit dem Gelände nicht gerade zimperlich umgegangen ist. Während sie mir die Geschichte erzählt, merkt man ihr deutlich den Unmut über die Naturverschandelung an. Jasminka war sogar bei den Demonstrationen gegen diese Maßnahme dabei, welche am Ende sogar Erfolg hatten:

Offensichtlich mehr Glück als der Investor hatte wohl der Fußballverein Hajduk Split, …

… dessen Wappen hier dauerhaft in den Bergen verewigt wurde:

Dann fährt mich meine Reiseleiterin noch zum Start der Wandertour, welche ich morgen machen möchte …

… und stellt mich anschließend noch einem älteren Mann vor, der mir netterweise ein paar Karten und Informationsmaterial mitgibt:

In seinem Schuppen hat er allerlei antike Dinge gesammelt, zum Beispiel diese Ringe, mit denen man früher Käse hergestellt hat, …

… oder diese Metallschüssel, wo ich leider vergessen habe, wofür sie genutzt wurde:

Schließlich fährt mich Jasminka dann noch zu ihrem irischen Bekannten Patrik, der hier ein Haus mit Aussicht auf das Meer besitzt, …

… von dem man zudem auch noch einen schönen Blick auf den Gipfel des “Kozjak” hat:

Netterweise erklärt sich der Ire dazu bereit, mir ein Zimmer zu vermieten. Bevor wir uns verabschieden, fährt mich mein “Local Guide” noch in den Ort hinunter. Es war eine wirklich interessante Fahrt mit der Kroatin, wo ich wieder einiges Neues dazulernen durfte:

Mittlerweile ist es Abend geworden …

… und zur Feier des Tages will ich mal wieder richtig essen gehen. Heute gibt es dann eine Seebrasse, …

… die wirklich hervorragend schmeckt, aber auch ein beachtliches Loch in meiner Urlaubskasse hinterlässt:

Na ja, man muss ja nicht immer jeden Kuno zweimal umdrehen:

ThroneTour

Heute schlafe ich mal wieder etwas länger aus und dadurch verpasse ich den morgendlichen Regen. Kurz vor eins sieht das Wetter für meine geplante Wanderung dann zum Glück sehr vielversprechend aus:

Bevor es losgeht, muss ich aber unbedingt noch etwas Proviant besorgen:

Auf dem Weg zum Startpunkt der Rundtour komme an einem wunderschönen Motorroller vorbei, der seinen Namen “Star” auch wirklich verdient hat:

Dann erreiche ich den Einstieg in den Trail, wo es auch ein paar Wanderparkplätze für die Autofahrer gibt:

Um exakt 13:44 Ortszeit startet dann meinen Tour:

Jasminka hat mir gestern gesagt, dass ich mich Richtung “Pas” bzw. “Šatrice” halten solle:

Die ersten Minuten geht es sehr steil nach oben und ich gewinne rasch an Höhe:

Wieder sehe ich den Gipfel des “Kozjak”, diesmal allerdings etwas näher als gestern von der Ferienwohnung aus:

Auf dem Weg nach oben höre ich in meinem Kopf plötzlich immer wieder das Thema von “Game of Thrones”. Wahrscheinlich, weil ich mit Jasminka gestern darüber gesprochen habe und auch weil die Szenerie tatsächlich ein wenig an diesen Film erinnert:

Unterwegs entdecke ich immer wieder nette Blümchen, hier zum Beispiel eine hübsche “Quirlblättrige (?) Heide”:

Besonders schön finde ich auch den Kontrast der weißen Steine zu den grünen Bäumen und dem braunen Totholz, das hier immer wieder am Wegesrand liegt:

Normalerweise brauche ich beim Wandern fast keine Flüssigkeit, aber heute verspüre ich komischerweise bereits nach einer dreiviertel Stunde ein starkes Durstgefühl und ich bin jetzt wirklich froh darüber, vorher noch etwas Wasser eingekauft zu haben:

Wieder begeistert mich eine abgestorbene tote Struktur …

… die in verschiedenen Vergrößerungsstufen, …

… beinahe wie ein Fraktal, eine gewisse Selbstähnlichkeit aufweist:

Zum ersten mal sehe ich einen Pistatienstrauch, dessen Früchte noch in kräftigem Rot erstrahlen:

Wenn man genauer hinschaut, kann man aber bereits ein paar, der bei Fernsehabenden so beliebten, braunen Nüsse entdecken:

Nach gut einer Stunde erreiche ich dann den “Ruhepass”, …

… womit ich etwa ein viertel der Wegstrecke hinter mich gebracht habe:

Zum ersten Mal eröffnet sich mir der Blick Richtung Bosnien-Herzegowina in das Tal auf der anderen Seite des Berges, …

… wo offensichtlich bereits regenerative Energien, wie Windkraft, …

… oder Wasserkraft genutzt werden:

Immer wieder sehe ich Insekten, wie zum Beispiel diesen Augenfalter, …

… oder diesen Grashüpfer …

… oder diese Biene:

Um kurz nach vier erreiche ich schließlich “Šatarice”, …

… was früher wohl mal eine militärische Einrichtung war:

Die Aussicht auf die nächsten Berge im Südosten ist wirklich spektakulär:

Hier oben hat irgendjemand ein paar Mäuerchen gebaut, wahrscheinlich um bei Pausen oder Übernachtungen den kalten Bura Nordwind abzuhalten:

Bisher war der Trail eigentlich perfekt markiert, aber hier oben finde ich einfach nicht den richtigen Einstieg für den Abstieg. Zum Glück hilft mir aber dann meine GPS-App weiter:

Nachdem das mit dem Weg geklärt ist, kann ich mich wieder der vielfältigen Pflanzenwelt widmen, …

… zum Beispiel finde ich hier (Flaum?)-Eichen , (Hopfen?)-Buchen, (französichen?) Ahorn, (echte?) Wahlnuss …

… und mir bisher noch unbekannte Strauchkronwicken:

Während ich beim Abstieg den beinahe mystisch anmutenden Wald passiere, …

… eröffnet sich mir noch einmal ein spektakuläres Panorama, das jetzt aber echt direkt aus dem Film “Games of Thrones” stammen könnte:

Der Weg ist wieder gut ausgeschildert und Pisak ist nicht mehr weit:

Die letzten Meter geht es dann wieder filmreif an der Küste entlang, …

… bis ich schließlich wieder die Straße erreiche:

Vom Startpunkt bis hierher war ich jetzt knapp vier Stunden unterwegs:

Hier die ganze Route von heute aus der Vogelperspektive …

… und hier die Tour von meiner Kamera aus gesehen:

Hoffen wir mal, dass es morgen auf meiner geplanten Küstenwanderung nach Brela dann auch so weitergeht:

Tag 6: Coast Tour

Morgens buche ich über Airbnb noch schnell eine Ferienwohnung in Baška Voda und breche anschließend um kurz nach eins Richtung Brela auf, …

… welches von hier aus mit nur zwei Stunden angeschrieben ist:

Beim Einstieg in den Trail fällt mir sofort ein Busch ins Auge, …

… der sich bei genauerer Betrachtung als Feigenbaum entpuppt:

Der Weg führt wieder an schöner Vegetation vorbei …

… und ich treffe alte Bekannte, wie zum Beispiel diese hübsche Pyramiden Glockenblume:

Immer wieder sehenswert finde ich die Aleppo-Kiefern, die sich mit ihrem kräftigen Hellgrün und dem dunklen Stamm so schön vor den weißen Steinen im Hintergrund abheben:

Ich erreiche wieder die Stelle, welche mir Jasminka vor zwei Tagen schon einmal gezeigt hat …

… und sehe nun die Spuren des Kapitalismus noch etwas deutlicher:

Wenig später komme ich an einer Statue vorbei, wo die heilige Maria in ihrer Funktion als Stella Maris (Schutzpatronin der Seeleute) dargestellt ist:

Ein paar Meter weiter ist eine Stelle, wo sich das Süßwasser von unterirdischen Flüssen mit dem salzigen Meerwasser mischt und dabei einen kleinen Strudel erzeugt:

Ganz in der Nähe kreuzt dann eine lange Karawane von fleißigen Ameisen meinen Weg:

Ich werfe nochmals einen Blick zurück …

… und erspähe wieder die militärische Struktur, die ich bereits gestern auf meiner Wanderung aus der Nähe gesehen habe:

Dann ist der wilde Teil des Küstenwegs vorbei und es beginnt eine kilometerlange Uferpromenade:

Ich treffe ein junges Pärchen, wo der Mann gerade von einem Felsen aus Kopfsprünge übt. Er stimmt zu, dass ich von seinem Sprung eine Zeitlupenaufnahme für meinem Film machen darf:

Der Mann kommt aus Österreich und studiert Philosophie. Als ich über die Möglichkeiten von filmisch erzeugter künstlicher Realität berichte, meint er, dass ich wohl auch etwas mit seinem Fach zu tun hätte.

Und da hat er ja nicht ganz unrecht, schließlich bin ich Mitglied der wahrscheinlich renommiertesten Philosophiegruppe in Tübingen .

Ein paar Meter weiter treffe ich dann ein paar Männer beim Ballspiel und ergattere auch hier ein paar interessante Szenen:

Es wird langsam Abend und das flach einfallende Gegenlicht erzeugt mal wieder schöne Schattenspiele:

Hier die ganze Strecke wieder im Überblick, …

… die auch von der Nähe aus erlebt wirklich sehenswert ist:

Und das wars dann auch erst mal mit unseren “JaMi Tours” in Kroatien:

Viele Grüße von der Adriaküste!

Michael Holzheu

PS: Wer die ganze Reise nochmal am Stück erleben will, hier gehts lang!

1 Kommentar zu „JaMi Kroatien“

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