Cinema Brava

Nachdem ich für mein Bauprojekt im Hunsrück erst einmal alles soweit erledigt habe und auf der Rückfahrt auch noch den Drehtermin bei Professor Dr. Ulmann wahrnehmen konnte, mache ich mich jetzt bereit für einen Kurzurlaub in Spanien.

Die Wahl fiel auf die “Iberische Halbinsel”, weil ich damit fünf Punkte meiner aktuellen Wunsch-Checkliste abhaken will:

Punkt 1: Neues sehen

Bisher sind meine Erfahrungen mit dem Land noch recht bescheiden.

Das erste Mal durfte ich 1996 auf einer Portugalreise mit meiner damaligen “Freundin vom Wohnheim” bei “Vila Real de Santo António” das spanische Festland für ein paar Stunden betreten:

Das zweite Mal bin ich mit IBM Kollegen und meinem treuen “Stevens” auf vielen Bergetappen einmal komplett von Nord nach Süd durch die Pyrenäen geradelt …

… und das letzte Mal war ich 2012 mit der IBM auf einer Entwickler-Konferenz in Barcelona:

Also hoffen wir mal, dass mir die spanischen Engel wieder schöne und interessante Dinge zeigen!

Punkt 2: Spanisch lernen

Ich habe bis heute insgesamt drei Anläufe unternommen, um über Volkshochschulkurse die Sprache zu erlernen. Aus irgendeinem Grund konnte ich den Stoff aber bisher nicht behalten, weshalb ich jedes Mal wieder von vorne beginnen musste.

Also hoffen wir mal, dass es endlich mit dem Spanisch klappt!

Punkt 3: Stress abbauen

Aktuell fordern mich meine verschiedenen Projekte ziemlich stark, was sich bereits durch seelische und körperliche Leiden bemerkbar macht.

Also hoffen wir mal, dass ich meine Medikamente bald nicht mehr brauche!

Punkt 4: Wärme spüren

Je älter ich werde, desto empfindlicher reagiere ich auf das winterliche Klima in Deutschland und deshalb sehne ich mich nach der Wärme des Südens.

Dann hoffen wir mal, dass uns die Sonne Spaniens hier nicht im Stich lässt!

Punkt 5: Geld verdienen

Neben den nervlichen Belastungen summieren sich im Moment auch meine finanziellen Ausgaben auf nicht unerhebliche Beträge und seit über drei Jahren habe ich auch kein Einkommen mehr aus einem festen Arbeitsverhältnis.

Und da ich mittlerweile mit der “Duke” meine perfekte musikalische Begleitung gefunden habe, habe ich den Plan gefasst, mit Straßenmusik ein paar Euro dazu zu verdienen.

Außerdem habe ich vor, das Publikum zu animieren, sich selbst mal als Star zu versuchen und ich will noch herausfinden, wie man die Technik dazu strom-autark einsetzen kann.

Deshalb habe ich auch noch Solarzellen und eine Powerstation bestellt:

Und als letzte Idee will ich bei den Auftritten Werbung für unsere Vogelquiz App machen, um mehr von der kostenpflichtigen Pro-Version zu verkaufen:

Also hoffen wir mal, dass der “Rubel” bald wieder rollt!

Tag 1 – Anreise (3.2.2022)

Ich hatte mich vorher regelmäßig auf den Seiten von ADAC und Auswärtigem Amt über die aktuelle Reisesituation bezüglich Corona informiert, wobei sich die Bedingungen auch immer wieder mal geändert haben.

Aktuell ist für die Einreise in die Schweiz, Frankreich und Spanien für ungeimpfte Personen ein offizieller Corona Test verpflichtend, der nicht älter als 48 Stunden und für Frankreich maximal 24 Stunden sein darf.

Aber weil ich mir meine Reisefreiheit bereits durch die dritte Impfung “verdient” habe, betrifft mich das zum Glück nicht und “coronatechnisch” könnte es jetzt also ohne weitere Maßnahmen losgehen.

Nur „klotechnisch” musste ich noch etwas nachrüsten. Um auch auf diesem Gebiet etwas freier zu werden, habe ich dann noch einen “Porta Poti” mit an Bord genommen:

Dann kann es endlich losgehen. Obwohl man das ja eigentlich nicht tun sollte, wollte ich schon immer mal den Bulli komplett leer fahren, um zu sehen, was eigentlich wirklich in den Tank passt.

Und tatsächlich schaffe ich es, bei der Tankstelle angekommen, exakt um 14:02 diesen extrem niedrigen Stand zu erreichen:

Endlich erfahre ich, dass in den Tank sogar *zwei* Liter Diesel *mehr*, als auf Seite 394 der Bedienungsanleitung beschrieben, hineinpassen.

Also werden an einer der günstigsten Zapfsäulen im Ländle insgesamt 82 Liter getankt:

Denn geht es über den Grenzübergang in die Schweiz, wo ich mal wieder mit Bedauern feststellen muss, dass im EU-Ausland mein “normales” Sprach- und Internetpaket nicht mehr gilt.

Aber immerhin ist die Notrufnummer kostenlos und seit 2009 in Europa auch einheitlich. Und der informierte Europäer weiß natürlich auch, …

... wie die europäische Notrufnummer lautet?

Die 112!

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Weiter geht es Richtung Genf, wo dann auf der Höhe von Grenoble Rast gemacht wird und es zur Stärkung optisch zwar sehr schön anzuschauende, aber vor allem süß schmeckenden französischen Kuchen gibt.

Die 250 Kilokalorien tun mir gut, weil ich ja Kraft für die Konzentration im Verkehr brauche. Der bemühte Ernährungswissenschaftler weiß natürlich, …

... wie viele Kilokalorien das Gehirn pro Stunde verbraucht?

Etwa 20 Kilokalorien!

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Während der Pause lese ich dann mit etwas Genugtuung in den Nachrichten, dass die Politik wegen des für viele sehr ärgerlichen KfW-Förderstopps jetzt zumindest etwas Reue zeigt:

Wobei “doof gelaufen” bei diesen Beträgen immer noch ein wenig nach Untertreibung klingt, oder?

Auf einer der wenigen Raststätten zwischen Montpellier und Narbonne motiviert mich dann die außerordentlich laute, aber dafür sehr anregende Musik für die letzten Kilometer:

Schließlich überquert mein California die spanische Grenze und nach etwas Suchen finden wir für ihn bei einem kleinen Ort Namens “Darnius” dann auch einen verkehrsrechtlich halbwegs noch “vertretbaren” Platz zum Übernachten:

Um Zeit zu sparen, durfte mein vierrädriger Gefährte durch Frankreich vor allem Mautstraßen befahren. Nach insgesamt 60 Euro Wegegeld (ca. 10 Cent pro Kilometer) und 14 Stunden Fahrtzeit “on the road” haben wir zusammen wohlbehalten das heutige Etappenziel erreicht.

Dabei haben wir die 82 Liter fast komplett verbraucht und der Tank ist wieder leer. Und sicher kann der geschulte Blick des Geographen ungefähr abschätzen, …

... wie viele Kilometer wir mit einer Tankfüllung zurückgelegt haben?

Das sind etwa 1.000 Kilometer!

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Beim Grenzübergang “Stein am Rhein” wurden wir nicht kontrolliert und auf der Autobahn bei Genf und Perignan sind uns überhaupt keine Grenzeinrichtungen mehr begegnet.

Coronatechnisch gesehen also wieder alles im grünen Bereich!

Tag 2 – Langsam Ankommen (4.2.2022)

Am nächsten Morgen verlasse ich mit dem California zeitig unseren Schlafplatz …

… und “ungefrühstückt” geht es über schmale Wege die letzten Meter Richtung Süden, …

… bis wir dann am “Port de la Selva” endlich unser geliebtes Meer wiedersehen:

Natürlich wird auch gleich das Sprachbuch ausgepackt …

… und anschließend geht es mit meiner Sony RX10 auf eine recht unterhaltsame Küstenwanderung bei der “Cala Tamariua”.

Ach ja, der gebildete Sprachwissenschaftler weiß natürlich auch, …

... was die spanischen Wörter “Port” und “Cala” bedeuten?

“Hafen” und “Bucht”!

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Unterwegs sehen wir einen Vogel, dessen Kleid perfekt zu dem braun-rötlichen Gestein passt, …

… dann erspähen wir ein paar größere Gesellen, die mit ihrer schwarzen Färbung einen schönen Kontrast zu den schneeweißen Klippen und dem dunkelblauen Meer bilden …

… und schließlich entdecke ich auch noch auf der Spitze eines Baumes einen weiteren Kollegen, der ja bekanntlich das Maskottchen von unserem Vogelquiz ist:

Der geübte Ornithologe hat natürlich längst erkannt, …

... welche drei Vogelarten wir hier gesehen haben?

Das sind Hausrotschwanz, Kormoran und Stieglitz!

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Außerdem hält die Kamera ein paar grün-gelb gefärbte Kakteengewächse fest, …

… die der bemühte Botaniker natürlich …

... mit dem exakten Namen benennen kann?

Nämlich Opuntien!?

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Schließlich erspähe ich noch einen einsamen Fischer, …

… wo Phantasie begabte Menschen sofort erkennen, …

... auf welchem Tier er reitet?

Das ist ein Wal! (oder Meeresungeheuer?)

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Weil fast nichts los ist, beschließe ich mit dem California auf dem Parkplatz über der Bucht zu übernachten:

Ich werde dann aber kurz vor Mitternacht durch ein lautes Klopfen jäh aus dem Schlaf gerissen. Ich gehe nach draußen und eine freundliche, aber sehr bestimmte Polizistin klärt mich auf, dass das Campen hier “not possible” sei.

Ich wundere mich ein wenig, dass sich ihr männlicher Kollege im Hintergrund hält und der Frau die Diskussion mit mir überlässt.

Vielleicht hat das aber einen tieferen Sinn, denn mein anfänglicher Ärger über das unsanfte Wecken verfliegt sofort durch die sanftmütige Art der weiblichen Amtsperson.

Deshalb folge ich auch sofort ihren Anweisungen und lenke anschließend den Bulli auf den, zumindest für diese Jahreszeit, kostenlosen Parkplatz, welchen sie mir netterweise auf der Karte markiert hat:

Heute haben wir den ersten Tag also ruhig angehen lassen und außer dem “Hafen von Selva” und der schönen “Bucht Tamariua” sonst nichts weiter gesehen:

Tag 3 – EVA 4 und Port de Roses (5.2.2022)

Bereits morgens lichte ich im Hafen mit meiner Sony RX10 einen Menschen bei einem ziemlich ausgefallenen Frühsport ab, …

… wo der gebildete Sportwissenschaftler aber trotzdem weiß, …

... wie die genaue Bezeichnung dieser Betätigung lautet?

Das nennt sich Wingfoilen!

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Wir verlassen Selva, fahren den Berg hinauf und halten bei einem einsamen Parkplatz an:

Auf einem schmalen Weg geht es zu Fuß hinauf …

… an großen Sträuchern vorbei, …

… die der geschulte Blick des Botanikers natürlich sofort …

... als welche Art erkennt?

Das sind Rosmarin Sträucher!

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Von Oben kommen uns Leute mit Hunden entgegen. Und erst als sie vorbei sind, erkenne ich sie als Jäger, welche gerade zwei Wildschweine erlegt haben und diese nun mit dem Auto den Berg hinunterziehen:

Einer der Jagdhunde will einfach nicht zu seinem Herrchen, der sich bald eine Stunde lang mit lautem Rufen bemüht, das störrische Tier zur Rückkehr zu bewegen.

Wir sehen den Hund in unserer Umgebung herumstrolchen und ich mache mir schon Sorgen, weil er so extrem abgemagert aussieht.

Er muss aber wohl so klapperdürr sein, damit er die Geschwindigkeiten, die bei der Jagd erforderlich sind, erreichen kann, …

... Greyhounds schaffen zum Beispiel bis zu?

80 Stundenkilometer!

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Schließlich lässt sich das stolze Tier aber dann doch dazu herab, gemächlich von selbst zurück zu seinem Herrn zu trotten.

Oben auf dem Gipfel steht ein seltsames Gebäude, das ich zunächst für ein Observatorium halte.

Später stellt sich aber heraus, dass es sich hier um eine Radarstation des NATO Luftüberwachungsgeschwaders mit Namen “EVA 4” handelt. Der Begriff ist eine Abkürzung, die von “Enhanced Vigilance Activities” kommt, was zu Deutsch in etwa “Verstärkte Wachsamkeits-Aktivitäten” heißt.

Auf Google Maps ist der Bereich übrigens zur “Sicherheit” ausgeblendet. Gut zu wissen, dass wir hier offensichtlich für den Ernstfall gerüstet sind und die Sache “geheim” halten.

Nach der Wanderung fahren wir wieder den Berg hinunter und erreichen am Abend den Hafen von Roses, …

… wo ich mit meiner Kamera einen schönen Sonnenuntergang in zartem Rosa und Orange festhalte:

Weil morgen Markt in Roses ist, dürfen wir leider auf dem großen Parkplatz nicht übernachten …

… und fahren deshalb noch etwas weiter. Anschließend finden wir dann eine “Futterstelle” …

… für den California und ein Muttersprachler klärt uns auf, …

... was davon der "normale" Diesel ist?

“Gasoil A”!

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Außerdem hilft er mir noch mit seiner Rabattkarte, um günstiger an den aktuell so begehrten Stoff zu kommen:

Schließlich finden wir bei “Sant Pere de Pescador” wieder einen guten Platz zum Übernachten:

Heute haben wir also den “Hafen von Selva”, das streng geheime “EVA 4” und ein bisschen von “Roses” gesehen:

Dabei haben wir die Halbinsel vom “Cap de Creus” einmal komplett überquert.

Tag 4 – Platja d’Empúries & Golf de Roses (6.2.2022)

Heute stehen wir erst um kurz vor 11 Uhr auf …

… und die Sonne steht schon ziemlich hoch über dem Fluss “Fluvià”.

Wieder geht es ans Meer, diesmal zum Platja d’Empúrieswo am “Golf von Roses” mit Blick zurück auf die gleichnamige Stadt mal wieder etwas Spanisch gelernt wird …

… und ein symbolträchtiges Schattenbild nach Hause geschickt wird, …

… welches der phantasiebegabte Science Fiction Fan natürlich sofort …

... als den dunklen Vater von wem erkennt?

Von Luke Skywalker!

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Die Strände sind hier schier unendlich lang und verlaufen über 15 Kilometer bis nach Roses.

Bis jetzt war eigentlich fast gar nichts los, aber wahrscheinlich weil Sonntag ist, haben sich heute dann doch ein paar Menschen eingefunden, die sich hier entspannen wollen:

Anschließend fahren wir noch kurz in die kleine Stadt L’Escala und das wars dann auch schon für heute.

Der Tag endet in dezenten Blau- und Rosatönen …

… auf einem Parkplatz bei “Toronella de Montrgí”:

Mittlerweile haben wir die beiden Flüsse “Muga” und “Fluvià” überquert. Ersterer entspringt in den Pyrenäen und zweiterer in den Bergen von Collsacabra.

Außerdem haben wir den “Golf de Roses” mit seinen kilometerlangen Stränden hinter uns gelassen.

Tag 5 – L’Estartit und Medes (7.2.2022)

Am späten Vormittag geht es nach L’Estartit zum Strand, wo ich dieses Mal meine Duke mitnehme, …

… um ein bisschen Gitarre für meinen Auftritt zu üben:

Das Spanisch-Programm für heute erklärt dann wichtige Begriffe des Alltags, wie Policía oder Farmacia:

Außerdem teste ich mal meine Solarzellen, um damit die Powerstation aufzuladen.

Und für die “Zweite Freundin von Nebenan” wird dann noch ein Selfi nach Deutschland geschickt.

Hier am Strand von L’Estartit hält meine Sony RX10 zum ersten Mal die rot-gelb gestreifte Fahne fest, …

… die der weitgereiste Flaggenexperte natürlich sofort …

... als Banner welcher Region erkennt?

“Katalonien”!

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Am Ende des Tages steuern wir den Campingplatz “Les Medes” an, um nach fünf Tagen für mich mal wieder eine Dusche und für den Bulli etwas Strom zu bekommen:

Bevor ich ins Bett gehe, informiere ich mich noch, was es alles Neues beim Bau gibt:

Heute waren wir faul und außer dem Strand von L’Estartit haben wir nicht viel gesehen. Das “Montgrí-Massiv” mit der “Burg des Montgrí” und die “Medas-Inseln” hat meine Sony einfach ausgelassen.

Morgen werden wir den Fluss “Ter” überqueren und vielleicht etwas auch etwas fleißiger sein.

Tag 6 – L’Estartit und Sa Riera (8.2.2022)

Heute stehen wir zur Abwechslung mal etwas zeitiger auf …

… und nach dem Frühstück geht es nochmal nach L’Estartit, wo ich für meinem Künstlerfreund Michael ein Bild mit Symbolcharakter aufnehme, …

… welches den kundigen Bibelforscher nach etwas Nachdenken …

... an welche Stelle im Alten Testament erinnert?

Dann geht es über die Promenade zum “Passeig Molinet”, von wo aus man die gewaltige Steilküste recht gut sehen kann …

… und der geübte Blick des Bergsteigers natürlich sofort abschätzen kann, …

... wie hoch die Klippen hier sind?

Etwa 80 Meter!

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Natürlich will ich da hinauf und von oben ein paar Fotos machen. Am Anfang der Bergetappe entdecke ich eine Tafel, wo für ältere Herrschaften zur Sicherheit schon mal die uns bereits bekannte Notrufnummer vermerkt ist:

Mit meiner Kamera erklimme ich aber anschließend ohne größere gesundheitliche Probleme den “Mirador del Cap de la Barra”, …

… wo der angehende Spanisch-Kenner zumindest weiß, …

... was das Wort "Mirador" bedeutet?

“Aussichtspunkt”!

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Oben finde ich dann eine hübsche lila Pflanze, …

… die der Botaniker und Technik-Nerd …

... mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmen kann?

Das ist eine Zwerg-Schwertlilie!

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Schön anzusehen ist auch die weiße Gischt im türkisblauen Meer, …

… weniger schön dann aber die Corona Masken, welche hier leider auch herumschwimmen:

Anschließend fahren wir nach “Sa Riera” auf einen ruhigen Parkplatz, wo ich am Abend zu sowohl farblich als auch (aktuell) thematisch gut passendem Bier …

… mit dem Videoschnitt von “Bernd Ulmanns Analogrechner – Teil 2” beginne:

Und dann freue ich mich noch über das Erreichen von Level 10, bei dem alle Clanmitglieder als Bonus eine “Spendenverbesserung um zwei Stufen” und “mehr Lagerplatz in der Schatzkammer” bekommen:

Natürlich wissen alle echten “Clash of Clans“ Experten, …

... welche Vergünstigungen es dann ab Level 11 gibt?

Da gibt es (aktuell) leider gar nichts mehr 🙁

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Heute waren wir sehr sportlich unterwegs und haben den “Aussichtspunkt vom Cap de la Barra” bestiegen. Außerdem waren wir, ohne es so recht bemerkt zu haben, vor den “Inseln von Medes”:

Auf der Fahrt nach “Sa Riera” überquerten wir dann, wie bereits angekündigt, den Fluss “Ter”, welcher am Fuße eines Gletschers in den Pyrenäen entspringt.

Tag 7 – Sa Riera (9.2.2022)

Bevor es heute Morgen los geht, wird auf dem Parkplatz noch etwas weiter an den Filmen gebastelt.

Kurz nach der Abfahrt müssen wir dann an einer Baustelle warten, wo gerade fleißig gebuddelt wird.

Ich komme mit einem Bauarbeiter ins Gespräch, der mir berichtet, dass jede Wohnung auf der anderen Seite für über eine Million Euro verkauft werden würde.

Das erinnert mich wieder schmerzlich daran, dass ich mich dringend um mein Bauprojekt in Hennweiler kümmern sollte, wo die Kosten für den Aushub auch gerade ziemlich aus dem Ruder laufen.

Und auch der Blick auf meine Checkliste stimmt mich diesbezüglich nicht gerade zuversichtlich:

Aber risikofreudige Ökonomen, gepflegte Freunde des Understatements und ausdauernde Zuschauer des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, …

... kennen ja sicher die Weisheit von Karl Lagerfeld?

„Wenn Sie das Geld hinten aus dem Fenster werfen, kommt es vorne (in größerer Menge) wieder durch die Haustüre herein!”

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Weil ich mir aber nicht ganz sicher bin, ob die Investmentempfehlung des „Haute Couture“-Experten vielleicht nicht doch etwas verkürzt dargestellt ist, beende ich nun an dieser Stelle meinen Reisebericht und stelle den California genau eine Minute vor 14:02 auf einem Parkplatz bei Begur ab:

Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder in diesem Kino:

Liebe Grüße

Michael Holzheu

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