Bukarest: Kurz vor Neujahr 2017

Kurz vor Weihnachten habe ich in Stuttgart eine rumänische Frau Namens Nicole kennengelernt. Das Zusammentreffen war beinahe mystisch und von der ersten Sekunde an hatte ich das Gefühl, als ob wir uns schon ewig kennen würden.

Schon ein paar Tage darauf habe ich Sie zu der Weihnachtsfeier bei meinen Eltern eingeladen und wir haben anschließend Heiligabend zusammen verbracht.

Jetzt will Nicole für ein paar Monate zurück zu ihrer Familie nach Rumänien. Weil ich auch noch ein paar Tage Urlaub übrig habe, kommen wir auf die Idee vorher zusammen Bukarest anzuschauen.

Am Mittwoch, den 27. Dezember, fliegen wir also zusammen in die rumänische Hauptstadt.

Ich bin bis Samstag in hier und Nicole will am Freitag Nachmittag Richtung Familie abfahren.

Gleich am Anfang sehe ich alte Bekannte:

Währen unseres Aufenthalts sind fast immer mit Taxis unterwegs, welche hier extrem preiswert sind.

Auf dem Weg durch die Stadt …

… kommen wir an einer IBM Niederlassung vorbei:

Ich sehe moderne, schön wirkende Stellen, …

… aber auch gerade verfallende Gebäude aus einer anderen Zeit:

Wir besuchen ein modernes Einkaufszentrum, …

… wo ich viele ausländische Firmen entdecke, die sich hier offensichtlich niedergelassen haben:

Nicole sagt, dass ein normaler Verdienst in Rumänien bei ca. 500 Euro liegt. Also bedeuten diese 5.000 Lei hier immerhin zwei Monate Arbeit:

Eine etwas ältere Landsmännin von ihr hat mir auf dem dem Rückflug dazu noch berichtet, dass bei internationalen Unternehmen etwas besser verdient wird: Über 1000 Euro – also nicht alles ganz schlecht am globalen Kapitalismus?

Und apropos Geld, tatsächlich finden wir in der Stadt sogar einen Bitcoin-Automaten:

Weil ich meinen Rasierschaum am Stuttgarter Flughafen zurücklassen musste, kaufe ich Ersatz und stelle fest, dass die Preise hier nur unwesentlich niedriger sind als in Deutschland.

Nicole hilft mir dann noch, mein etwas angestaubtes “Outfit” ein wenig zu “renovieren” …

… und ich versuche mich bei ihr zu revanchieren:

Nachdem sich Nicole verabschiedet hat, mache ich am Freitag Abend noch eine Stadtrundfahrt. Der Fahrer schickt mich zunächst in ein traditionelles rumänisches Restaurant, wo mich die professionelle Musik und die interessante Tracht der Bedienung beeindruckt.

Der Abend endet in der “Amsterdam” Bar und wieder bin ich dankbar für die Schönheit Rumäniens:

Sehr wahrscheinlich werde ich dieses Land irgendwann einmal wieder besuchen.

Ein Frohes Neues wünsche ich!

Michael Holzheu

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