Zellaronda – Tag zwei: Über den Krimmler Tauern

Heute am zweiten Tag steht bereits die (vermeintliche) Königsetappe der Tour an: Am Krimmler Tauern überqueren wir auf 2632 Metern den Alpenhauptkamm …

… und fahren nach Kasern, das im Südtiroler Ahrntal liegt.

Am Ende werden wir dabei auf folgende Metriken kommen:

  • Strecke: 62,5 km
  • Höhenmeter:
    • Hoch: 2095 m
    • Runter: 1750 m
  • Höhe:
    • Max: 2632 m
    • Min: 880 m
  • Zeit:
    • Gesamt: 11:13
    • Fahrt: 08:27
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 7,4 km/h

Ich konnte das Personal davon überzeugen, dass wir heute etwas mehr Zeit brauchen: Deshalb steht der Mann vom Alpenherz extra früher auf …

… und wir dürfen schon um 7:00 mit dem Frühstück starten.

Für mich von der Fotoabteilung natürlich besonders schön, …

… weil ich so die tolle Morgenstimmung einfangen kann:

Wir kommen zunächst an der Luftseite …

… des Durlaßboden Stausees vorbei, umrunden ihn dann …

… und sehen Menschen, die hier offensichtlich die Nacht verbracht haben:

Der VW-Bus erregt natürlich sofort meine Aufmerksamkeit:

Auf der anschließenden Abfahrt überholt uns ein deutsches Auto aus dem Landkreis Eichsfeld und bremst uns dann gleich danach ziemlich übel aus:

Nachdem wir den Übeltäter endlich hinter uns gelassen haben, muss ich leider feststellen, dass meine Federgabel zu viel Spiel hat und ich nicht mehr (sicher) die alten Geschwindigkeiten erreichen kann. Am Ende sehe ich dann nur noch Franks Rücklichter …

… Menno!

Weiter geht es durch einen schönen Wald …

… mit Farnen …

… und um elf erreichen wir die Krimmler Wasserfälle, …

… wo das Wasser tosend herunterschießt:

Auf dem weiteren Weg nerven immer wieder mal die „Wasserfalltaxis“ …

… und nach einen sehr „coolen“ unbeleuchteten Tunnel, …

… geht es durch das Krimmler Aachental …

… zur Veitenalm, wo wir dann einen kurzen „Tankstopp“ einlegen:

Hier oben gibt es viele Kühe, …

… die sich von uns …

… aber nicht groß stören lassen:

Die Krimmler Ache ist kristallklar …

… und fließt das das ewig lange Achental herunter:

Wir biegen rechts in das Windbachtal ein …

… und marschieren den schönen Drei-Länder-Weg hoch, …

… wo es dann so langsam steinig wird:

Irgendwo da kommt uns eine gut gelaunte dreiköpfige MTB-Mädelstruppe entgegen. Sie geben uns Tipps, wo man Wasser finden kann und eine der Damen meint, dass ich mit meinem Fahrrad sicher nicht auf der anderen Seite vom Pass abfahren könne. Etwas beleidigt behaupte ich, dass das sehr wohl geht, weil ich ein absoluter Profi sei. Ich glaube, dass sie mir das zumindest teilweise sogar abgenommen haben 🙂

Auch ein Blick zurück lohnt sich immer wieder mal:

Weiter oben treffen wir auf dunkle …

… und helle Schafe:

Dann ist nur noch Schieben angesagt …

… und wir sind ganz allein …

… in der weiten Steinwüste:

Kurz vor dem Pass müssen wir noch ein kleines Schneebrett queren, …

… dann ist es geschafft:

Das Bergpanorama ist wirklich sehenswert:

Rechts die Rötspitz mit 3495 und links die Dreiherrenspitze mit 3499 Metern Höhe. Dahinter lugen die zwei Simonyspitzen mit ebenfalls gut 3400 Metern heraus.

Hier das passende Peakfinder Bild dazu:

Zwei der Berge habe ich bereits bestiegen: Die Dreiherrenspitze am 6. August 2004 und exakt 4 Jahre später eine der beiden Simonyspitzen.

Wikipedia bietet wieder einen guten Überblick über die ganze Venedigergruppe: https://de.wikipedia.org/wiki/Venedigergruppe#/media/File:Karte_Venedigergruppe.png

Nach dem obligatorischen Handschlag ist Showtime angesagt: Ich packe meine Drohne aus und wir steigen auf einen Felsbrocken, um uns perfekt in Szene zu setzen, …

… was trotz des starken Windes erstaunlich gut klappt (siehe Film am Ende):

Dann drängt Frank zur Abfahrt ins Ahrntal:

Entgegen meiner vollmundigen Ankündigung kann ich oben nur wenig fahren, aber weiter unten geht es an einigen Stellen ganz gut:

Leider bekomme ich dabei noch einen Platten, den Frank aber zum Glück schnell reparieren kann:

Die letzten Meter sind dann wieder einfach – bis auf den kleinen Zwischenfall, als wir von einer Horde Graugänse angefallen werden:

Schließlich treffen wir kurz nach sieben in Kasern ein:

Wow, das war ein wirklich langer aber auch ein sehr lohnender Tag heute!

Viele Grüße

Michael Holzheu

Hier wieder der Film zum Tag: https://youtu.be/bfYRnmYPSnQ

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