West of USA 2016

Hier noch ein Bericht von meiner USA Reise: 26. Februar bis 14. März 2016

Um auf der Reise Internet-Empfang zu haben, hatte ich mir in Deutschland vorher noch eine prepaid SIM Karte für die USA bestellt.

Vorort habe ich bei Hertz ein Auto gemietet und die meiste Zeit nächtigte ich in Motels wie diesem:

DSC05933

Der Verlauf der Tour:

  • Nevada: Las Vegas
  • Kalifornien: Joshua Tree Park, Los Angels, San Francisco, Death Valley
  • Arizona: Grand Canyon, Monument Valley, Antilope Canyon
  • Uta: Bryce Canyon
  • Nevada: Las Vegas

Ein 45-minütiges Video der Reise findet sich hier:

Es folgt nun eine kurze Beschreibung der verschiedenen Stationen.

Tag 1: Las Vegas

Zunächst schaue ich mir die tollen Themen-Hotels in Las Vegas an: Besonders gut gefällt mir das „Venietian“ mit dem schönen Nachbau von Venedig …

1_Las_Vegas_DSC04864

… und das „Bellagio“ mit den beeindruckenden Wasserspielen:

1_Las_Vegas_DSC04850

Auch Teile von Paris …

1_Las_Vegas_DSC04851

… oder Ägypten sind hier zu bestaunen:

1_Las_Vegas_DSC04901

Außerdem zu empfehlen ist der „High Roller“, von dem man einen guten Blick auf Las Vegas hat:

1_Las_Vegas_DSC04853

In der Gasse, die zu dem Riesenrad führt, findet man zudem auch mal „richtige“ Kneipen –  eine angenehme Abwechslung zu den auf Dauer doch sehr eintönigen Hotelbars.

Tag 2: Hoover Damm

Auf dem Weg zum Joshua Tree Park kommt man am Hoover Damm vorbei, …

2_Hoover_Damm_DSC04928

… wo der Colorado River zum Lake Mead aufgestaut wird, der Las Vegas mit Wasser versorgt.

2_Hoover_Damm_DSC04945

Am Abend kreuzt noch ein unendlich langer Güterzug meinen Weg:

Zum Glück filme ich das Spektakel sofort, denn so etwas ist mir auf der Reise später nie wieder begegnet.

Tag 3: Joshua Tree Park

Einen ganzen Tag fahre ich durch den Nationalpark und unternehme einige kürzere Wanderungen, auf denen ich faszinierende Steinformationen …

3_Joshua_DSC04997

… und Kakteen sehe:

Die vielen Joshua Trees haben dem Park seinen Namen gegeben.

3_Joshua_DSC05027

Hier ein besonders großes Exemplar:

3_Joshua_DSC05108

Am Ausgang des Parks darf ich dann noch eine Schildkröte vor den bösen Autos retten.

3_Joshua_DSC05138

Tag 4 – 6: Los Angeles

Am Venice Beach beziehe ich ein sehr preiswertes Hotel:

DSC05242

Die Obdachlosen am Strand scheinen ein fester Bestandteil des Alltags zu sein und generell wirkt alles ein wenig heruntergekommen.

DSC05249

Die Menschen strahlen Lässigkeit aus und irgendwie laufen die Uhren hier etwas langsamer.

Hier sieht man Vincent bei seiner Arbeit am Strand:

DSC05271

Los Angeles ist mit 4 Millionen Einwohnern im Zentrum und 16 Millionen mit Umland extrem weitläufig – es gibt kaum hohe Häuser. Zwischen den Sehenswürdigkeiten muss man weite Strecken zurücklegen.

Deshalb buche ich über das Hotel eine Bus-Tour: Wir sehen das Hochhaus von Die Hard 1, …

DSC05285

… den Nobelbezirk Beverly Hills, …

DSC05307

… den Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame, …

DSC05340

… den weltberühmten Schriftzug …

DSC05356

… und L.A. Downtown:

DSC05372

Am nächsten Tag fahre ich dann weiter Richtung Norden auf dem Pacific Coast Highway Route 1 über Santa Barbara nach San Francisco.

Tag 7 – 9: San Francisco

Die Stadt ist mit 800.000 Einwohnern wesentlich kleiner als Los Angeles – von drei Seiten begrenzt durch das Meer, haben sie auch nicht so viel Platz hier.

Sehr schön sind die Fassaden, die in unterschiedlichen Farben gestrichen sind.

DSC05492

In der Stadt sehe ich die Cable Car …

DSC05482

… und ich frage mich, wie die Anwohner den andauernden Lärm des rotierenden Kabels ertragen.

Die City kann man auch recht gut zu Fuß erkunden – mittlerweile bin ich aber durch eine üble Erkältung geschwächt und buche deshalb wieder eine Stadtrundfahrt.

Natürlich obligatorisch – die Golden Gate Bridge:

DSC05528

Typisch für San Francisco sind die steilen Straßen: Die Lombard Street war eine der steilsten überhaupt. Unser Reiseleiter erzählt, dass sich die Anwohner über die herunterrasenden Autos geärgert haben. Zur Lösung des Problems wurden dann viele extrem enge Kurven gebaut, …

DSC05563

… wodurch die Straße schließlich weltberühmt wurde und jetzt kurvt jeder zweite Tourist mit dem Auto durch den Parcours – irgendwie blöd gelaufen.

Meine Erkältung wird immer schlimmer und ich muss einen kompletten Tag im Bett verbringen:

Zum Glück habe ich Unterhaltung, …

… weil heute auf FREEFORM die komplette Harry Potter Reihe gezeigt wird.

Tag 10: Fahrt nach Süden

Durch das fruchtbare California Central Valley geht es wieder nach Süden. Eigentlich wollte ich noch am Yosemite-Nationalpark vorbeischauen – aber ich bin immer noch krank und das Wetter zeigt sich regnerisch und kalt. Deshalb entscheide ich mich, wieder zurück in die warme Wüste zu fahren und steuere das Death Valley an. Im Motel gibt es wieder mal leckere Fertigsuppe aus dem Supermarkt:

DSC05614

Tag 11: Death Valley

Im Februar sind die Temperaturen ganz angenehm im Tal des Todes – sogar Blumen wachsen hier:

DSC05676

Auf einem Parkplatz bleibt mir beim Anblick dieses riesigen Wohnmobils der Mund offen stehen:

DSC05688

Etwas amüsiert beten mich die stolzen Besitzer herein und zeigen mir das Wunderwerk auch von Innen.

DSC05689

Ein Pflicht-Stopp ist Bad Water – dieser Salzsee ist mit 86 Meter unter Null der tiefste Punkt Nordamerikas.

DSC05736

Tag 12: Grand Canyon

Mein Weg führt mich wieder an Las Vegas vorbei. Auf den Autobahnen ist wenig los – deshalb kann man auch mal etwas ausgefallenere Fotos riskieren.

DSC05795

Mit dem Grand Canyon wird wieder ein Punkt meiner TODO-Liste abgehakt.

Allerdings bin ich auch durchaus beeindruckt von dem tiefen Graben, den der Colorado River hier hinterlassen hat, …

DSC05901

… oder war es vielleicht doch der berühmte Schwabe, der hier mal ein 10 Pfennig-Stück verloren hat?

Tag 13: Monument Valley und Antilope Canyon

Seit dem Gand Canyon bin ich nicht mehr alleine – die Klapperschlange „Luzi“ hat sich mir angeschlossen:

DSC05934

Beim Monument Valley wurden so einige Western gedreht – besonders John Wayne ritt wohl des öfteren vom „John Ford’s Point“ aus in den Sonnenuntergang.

DSC06029

Auf dem Parkplatz eines Supermarktes ramme ich dann mit dem Auto einen stehengelassenen Einkaufswagen – menno …

DSC06043

Auf der Weiterfahrt komme ich Abends noch am Higher Antilope Canyon vorbei, wo ich die letzte Tour des Tages buche. Zum Glück ist gerade noch genügend Licht da, um die tollen Strukturen zu sehen:

DSC06077

Der Guide kennt eine gute Stelle, wo er dann von mir auch ein wirklich interessantes Foto macht:

Tag 14: Bryce Canyon

Auf dem Weg zum Bryce Canyon kommt man am Lake Powell vorbei, der – wie der Lake Mead bei Las Vegas – durch das Aufstauen des Colorados gebildet wird.

DSC06166

Der Bryce Canyon liegt mit 2400 bis 2700 Metern ziemlich hoch und in der Nacht hat es sogar ein bisschen geschneit:

Die vielen Türmchen im Park machen sich sehr gut in der Sonne:

DSC06331

Mit dem Auto fährt man oben am Rand des Canyons entlang. Ich fühle mich wieder halbwegs fit und wandere deshalb auch noch in den Kessel hinunter.



Es gibt hier eine interessante Fauna mit Diademhäher

DSC06268

… und lustig anzusehenden Präriehunden (Erdhörnchen).

DSC06346

Tag 15-17: Back in Vegas

Zum Abschluss der Reise geht es dann wieder zurück in die „Stadt der Sünde“:

DSC06371

Bei der Rückgabe des Autos wird der kleine Schaden zum Glück sehr unbürokratisch und kundenfreundlich abgewickelt.

Dann versuche ich mich noch ein wenig am Glücksspiel, …

… wie zu erwarten – ohne Erfolg.

DSC06381

Am Ende gewinnt dann wohl immer nur die Bank 🙂

Viele Grüße aus dem Westen der USA

Michael Holzheu

4 Kommentare zu “West of USA 2016
  1. Ed Wilhelm sagt:

    Your USA Reise: 26. Februar bis 14. März 2016 video has been blocked. You will have to let me see it some other time 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*