Rumänien – Teil vier: 14. März 2018

Am Abend …

von Tag elf gehe ich noch zum Hafen von Tulcea, um eine Bootsfahrt für morgen zu buchen: Es ist kurz vor sechs, es könnte also knapp werden.

Ich nehme die neue HX400 mit …

… weil die RX10 noch geladen werden muss.

Tatsächlich finde ich ein Büro, das noch geöffnet hat:

Der Mann kann nur wenig Englisch, dafür aber Französisch: Trotzdem schaffe ich es, eine Motorboot-Tour für den nächsten Tag zu buchen – da hat sich die deutsch-französische Partnerschaft meiner Heimatgemeinde mal wieder ausgezahlt!

Auf dem Rückweg mache ich nochmal ein Bild mit der HX400:

Trotz des kleinen Sensors hält sich das Rauschen durchaus in Grenzen.

Danach kehre ich zufrieden ins Hotel zurück und lerne ein weiteres rumänisches Bier kennen – Ciuc:

Und Tiefenunschärfe kann man mit der neuen Sony auch erreichen, nicht übel!

Am Nachbartisch sind drei Männer noch am arbeiten:

„Hammer“, was für ein Gerät – der „Hummer“ unter den Laptops, oder?

Erst später fällt mir diese nette Illusion auf dem Fußboden auf:

Ich bin mittlerweile ganz alleine …

… egal, es wird sowieso Zeit, dass ich ins Bett komme: Morgen ist Showtime!

Tag zwölf – Mittwoch, 14. März: Auf der Pirsch

Ich habe die Tour um 10:00 gebucht: Meine neue RX10 kommt zum ersten mal zum Einsatz – zuerst Lachmöwe „easy“ schwimmend …

… dann etwas „ambitionierter“ fliegend (Ausschnitt vergrößert):

Mir fällt auf, dass die Kamera schnell fokussiert und der Sucher extrem scharf ist. Die HX400 lege ich nach ein paar Testbildern erst mal zur Seite – vielleicht kommt sie ja an einem anderen Tag nochmal zum Einsatz.

Im „Reisebüro“ bekomme ich erst mal langes ein Briefing –  Folgendes habe ich mir davon gemerkt:

Dann geht es endlich los: Das Boot sieht gut aus …

… und der Kapitän gibt gleich ordentlich Gas:

Schon die ersten Eindrücke sind vielversprechend …

… und wir sehen einen Kormoran, der aber irgendwie komisch aussieht …

… macht er da etwa einen Spagat?

Dann kommen wir in „grüneres“ Gewässer …

… auch nicht übel!

Immer wieder sehen wir einfache Behausungen …

… wahrscheinlich von Fischern:

Zwei Graugänse fliegen in der Ferne an uns vorbei:

Das Boot hat ein modernes Navigationssystem, das unsere Position auf den Kanälen gut wiedergibt:

Am Ufer steht ein Graureiher …

… und ein Kormoran leistet ihm Gesellschaft.

Es gibt hier auch Aussichtstürme:

Um Durststrecken zu überbrücken, beschleunigt der Kapitän immer wieder mal …

… oder macht er das nur, um die Fahrt etwas interessanter zu gestalten?

Weil er nur Rumänisch spricht, unterhalten wir uns kaum – auch seine Gesten verstehe ich nicht immer: Aber heute will ich mich einfach nur herumkutschieren lassen und versuche erst gar nicht groß in den Plan einzugreifen.

Manchmal traue ich dem brillanten Sucher der neuen RX10 nicht so Recht über den Weg …

… aber auch die fertigen Bildern sehen dann zum Glück auch gut aus.

Dann fahren wir auf einen der Seen …

… die hier eine beträchtliche Größe haben.

In der Nähe einer Anlegestelle putzen sich ein paar Kormorane:

Auf folgendem Bild dachte ich zuerst, dass in der Mitte ein Seeadler sitzt …

… tatsächlich war es aber nur ein Kormoran, der sich für das Foto ziemlich verrenkt hat 🙂

Dann sehen wir weidende Kühe am Ufer:

Neben Kormoranen gibt es auch jede Menge Schwäne hier …

… die ein paar beeindruckende Starts (2m12s) für den Film abgeliefert haben!

Schon wieder ein Kormoran …

… diesmal mit Irokesenschnitt 😉

Wir sehen Fischerboote: Einmal in Bewegung …

… und einmal in Frieden ruhend:

Dann ist es Mittagszeit und wir gehen bei einem Fischerdorf (Mila 23) an Land:

Da hat sich die Frau ja echt Mühe gegeben – sind das vielleicht Fischeier in der Mitte?

Ihr Mann verabschiedet uns dann noch freundlich:

Auf dem Rückweg gelingt mir dieses Foto: Links Kormorane, rechts Silbermöwen und hinten …

… zwei ältere und ein jüngerer Schwan – glaube ich jedenfalls.

Für Technik-Interessierte, hier der Originalausschnitt:

Wieder sehr schöne Wolken: Zunächst „nur“ im Duett mit der Sonne …

… dann im Trio, zusammen mit den Wellen …

… sehr schön!

Ich erwische diesen „krähenartigen“ Vogel im Flug:

Dann wieder ein wunderschönes Motiv …

… ein einsamer Schwan im spiegelnden Sonnenuntergang – heute wird echt was geboten!

Ich kann’s einfach nicht lassen – Bäume mit hübschen Wasserkräuseln:

Und nochmal – Bäume:

Und nochmal …

… Bäume, so Schuss jetzt!

Wir erreichen den Hafen:

Verrückt, selbst die etwas heruntergekommen Häuser finde ich heute irgendwie sehenswert:

Zum Abschied sehe ich nochmal Lachmöwen: Einmal planschend …

… und einmal in der Luft:

Echte Flugakrobaten sind das …

… aber trotz ihrer flinken Manöver erwische ich sie dennoch mit meiner schnellen RX10:

Ok … ich nehme an, dass die letzten zwei Exemplare Jungvögel waren 😉

Zum Abschluss muss ich natürlich nochmal meinen coolen neuen Parka präsentieren …

… und diesmal auch die rumänische Flagge:

Thumbs up!

Für alle, die das Donaudelta mal im Film erleben wollen, hier geht’s lang: https://youtu.be/l6UImQdZCaQ

Liebe Grüße

Michael Holzheu

6 Kommentare zu “Rumänien – Teil vier: 14. März 2018
  1. Papa sagt:

    Hallo, Michael,
    ich denke, dass sich der Ausflug ins Donaudelta gelohnt hat, auch wenn die sensationellen Vogelarten nicht zu sehen waren. Da müsste man schon noch mehr Zeit und Geduld investieren. Gelungen ist das Foto mit den Kormoranen, Möwen und Höckerschwänen. Die Fotos mit den sich spiegelnden Bäumen sind stimmungsvoll.

    • Michael Holzheu sagt:

      Hallo Papa,
      Vielleicht war es einfach kein guter Tag für Ornitologen – aber meine Theorie ist eher, dass die Vogelwelt erst ab April so richtig zu beobachten ist.
      Wir sollten vielleicht zusammen nochmal herkommen!
      Grüße
      Michael

  2. Juergen sagt:

    Hi Michael, sind wirklich tolle Bilder.. kann mir gut vorstellen, dass im Frühling und Sommer das Licht und die Natur noch schöner sind.
    Pass auf Dich auf…

  3. Dominik sagt:

    Interessantes Equipment hat der Herr da – von Getac hatte ich bisher noch nie gehört. Wenn ich derartige Laptops gesehen habe, hat mein Hirn immer direkt „Panasonic Toughbook“ gedacht 😉

    Fotos sind auch toll – weiter so.

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