Zwei Mikes in USA – Teil 6: Yellowstone’s Upper Loop

Heute ist Sonntag, der 16. September: Nachdem wir gestern bei Nacht angekommen sind, sehen wir heute mal wieder den Campground zum ersten Mal bei Sonnenschein:

Das Ford-Emblem unseres RVs ist jetzt doch deutlich gezeichnet von den vielen Fliegen, …

… die wir auf dem Weg hierher eingesammelt haben.

Als ich gerade den Knopf für den einleitenden Film gedrückt hatte, läuft sofort ein Reh ins Bild:

Nebenan steht ein extrem cooler Dodge Challenger, …

… der so ziemlich die gleiche Farbe, wie sein biologisches Gegenstück hat.

Dann geht es erst mal zum „Besucher Zentrum“, wo wir eine 3D Karte vom Nationalpark sehen, …

… die uns am Ende aber etwas verwirrt, …

… weil Montana liegt eigentlich nördlich von Wyoming liegt 🙂

Die Rangerin vom „Hilfe-Tisch“ gibt uns Tipps, was wir in den zweieinhalb Tagen so unternehmen sollten. Der Park kann auf Straßen, die zusammen eine Acht bilden, erkundet werden. Heute wollen wir den „Upper Loop“, morgen den „Lower Loop“ machen und für übermorgen haben wir eine etwas längere Wanderung angedacht.

Hier schon mal vorweg, die Route für den heutigen Tag:

Bevor wir uns also auf den nördlichen Teil der Acht begeben, schauen wir beim Grand Canyon vorbei – erster Stopp ist beim „Künstler Punkt“, …

… wo uns auch gleich die „Lower Falls“ begrüßen:

Wobei mit „niedrig“ nicht die Fallhöhe gemeint ist, die durchaus imposant ist, …

… sondern einfach, dass es weiter oben am Yellowstone River noch einen zweiten „Upper Fall“ gibt.

Auch unterhalb der Fälle macht der Fluss noch eine gute Figur:

Die Schlucht ist farblich sehr schön gestaltet mit Gelbtönen, …

… immer wieder mit beigemischtem Rot, …

… sowie Dunkelgrün von den Bäumen:

Schließlich ergibt alles zusammen mit dem Wasser eine wirklich gelungene Komposition:

Aber auch mit zwei Menschen im Bild sieht das Ganze noch sehr harmonisch aus:

Um auf die Nordseite der Schlucht zu gelangen, …

… müssen wir den Yellowstone River überqueren, den wir schon bei der Anfahrt kurz gesehen haben. Allerdings schaffen wir es diesmal auf einem Seitenstreifen anzuhalten, um ein paar Eindrücke vom Fluss festzuhalten:

Mike wartet im Auto auf mich und muss – im Abstand von einer Minute – gleich zweimal einen Rüffel von vorbeifahrenden Rangerinnen einstecken. Zumindest eine hat sich dabei sehr vorsichtig ausgedrückt: „Sir, this is not the best place to park“ 🙂

Dann erreichen wir den Lookout Point, …

… wo uns eine Tafel über die vulkanische Herkunft einiger der Felsformationen informiert:

Auch in der Realität finden wir dann diese Strukturen wieder:

Wir gehen über den Red Rock Trail …

… ein paar Meter hinunter in die Schlucht:

Als Naturfreund folge ich einem extrem flinken Eichhörnchen, …

… das ich gerade noch so erwische …

… und Mike schafft es ebenfalls irgendwie das Tier abzulichten – diesmal sogar mit Zapfen im Maul:

Aber auch Menschen …

… werden gelegentlich wieder Ziel unserer Linse:

Unten angekommen, sehen wir Leute, die den Weg zu den Lower Falls auf sich genommen haben …

… und versuchen wir uns noch an Bewegungsunschärfebildern …

… mit Hilfe von Filtern, die Mike mitgebracht hat:

Ihm gelingt dann auch noch ein abstraktes Foto von einem Stein, der sich mit einem Baum angefreundet hat …

… und mir ein reales Foto von einem Mike, …

… der sich mit einem anderen Mike angefreundet hat:

Schließlich noch ein Bild von einer Heuschrecke (?), …

… die sich wohl mit dem Waldboden verbunden fühlt.

Bevor es weiter geht, hier noch unkommentiert ein paar Informationen, …

… und weitere Eindrücke von der „Großen Schlucht“:

Dann begeben wir uns nach Westen auf den „Oberen Rundweg“ …

… und wir sind sofort fasziniert von der gelben Landschaft:

Selbst der Tod sieht hier irgendwie gut aus, …

… was diese verkohlten Bäume beweisen.

Ich schaue auf Google Maps und sehe einen See, der in der Nähe der Straße liegt. Als wir das „Wolf-See“ Schild sehen, …

… beschließen wir spontan, einen kurzen Ausflug dorthin zu machen. Am Startpunkt der Wanderung angelangt, informiert uns dieses Schild …

… über die Gefahren, die hier lauern:

Wir ignorieren davon ein paar Details und ziehen dann zu zweit los:

Wieder sehen wir einen abgestorben Baum, …

… der sich auch sehr gut in der Sonne macht.

Ein wirklich idyllischer Bach …

… schlängelt sich durch die Wiese, …

… die sowohl in der einen, …

… als auch in der anderen Richtung …

… sehr schön anzusehen ist.

Dann erreichen wir einen Wasserfall, …

… wo uns schon wieder der Tod begegnet, …

… was unsere Laune aber nicht trüben kann:

Ein Blick auf das „Intelligent-Telefon“ zeigt uns, dass wir bei den „Little Gibbon Falls“ sind …

… und als wir weiter laufen merken wir, dass der „Wolf See“ gar nicht das zunächst angenommene Gewässer ist:

Deshalb drehen wir um, …

… sehen wieder schöne Szenen, …

… überqueren einen Fluss …

… und laufen den Weg wieder zurück:

Zum wiederholten Male entdecke ich eine Heuschrecke, …

… die sich kaum von den umliegenden Steinen abhebt und wenn sie fliegt, ein lautes ratterndes Geräusch von sich gibt.

Dann fahren wir die „Upper Loop“, …

… begegnen wieder dem Tod, …

… und erneut einem wunderschönen Bach, …

… wo ein junger Mann …

… der Natur wohl etwas näher sein wollte:

Ich unterhalte mich kurz ihm: Er heißt Alex und ist ebenso wie ich begeistert von der wahnsinnig farbenfrohen Natur hier.

Dann durchfahren wir mit dem RV eine kurze Stelle mit extrem weißen Steinen …

… und erreichen schließlich im Nordwesten die Mammoth Hot Springs:

Das Hinweisschild war so unscheinbar, dass wir fast daran vorbeigefahren wären, aber zum Glück konnten wir dann doch noch rechtzeitig anhalten: Durch die vulkanische Tätigkeit haben sich interessante Terrassen gebildet, …

… die sich sehr schön von den hellen Strukturen des umliegenden Minerals …

… und den abgestorbenen Bäumen abheben:

Auf Holzstegen kann man durch das magisch wirkende Gebiet stolzieren:

Wenn man etwas genauer hinschaut, …

… werden weitere Details sichtbar:

Das Weiß ist in der Sonne so hell, …

… dass meine Kamera irgendwann an seine Dynamikgrenzen stößt.

Hier wieder mal unkommentiert ein paar weitere Eindrücke von dem natürlichen Kunstwerk:

Mit dem RV unten angekommen, wählt Mike den exklusivsten Parkplatz für uns aus, …

… den wir aber sehr bald anderen Interessenten überlassen, weil die Quellen von unten eher unspektakulär erscheinen:

Anschließend machen wir kurz Rast beim Visitor Center und stärken uns mit Chilli und Prezels für zusammen 19 Dollar. Der etwas überhöhte Preis sollte dann zu unserem „Laufenden Witz“ für die nächsten Tage werden.

Wie von der Rangerin empfohlen, verlassen wir oben rechts die Acht Richtung Osten, um noch etwas „Wildleben“ zu beobachten und stoppen …

… bei einer Menschenmenge, …

… die gerade dabei ist, eine Bisonherde …

… zu beobachten:

Ein kleines Bilderrätsel zwischendurch: Zu welchem Tier gehört dieser Kopf?

Einige der Tiere lassen sich extrem viel Zeit, über die Straße zu kommen:

Ich hatte auf der anderen Seite des Hügels eine weitere Kreatur ausgemacht und laufe ein paar Hundert Meter in die Richtung, …

… wo ich dann auch ein Bild vom Wild bekomme:

Auf dem Rückweg fotografiere ich dann noch ein Gewässer …

… mit unglaublich tiefblauer Färbung, …

… schön umrandet vom Grün und Gelb des Grases.

Wir fahren noch etwas weiter Richtung Osten und sehen nochmal zwei Verwandte meiner Bekanntschaft von vorhin:

Dann biegen wir auf eine etwas abgelegenere Schotterstraße ein und parken den RV nochmal für eine abschließende kurze Wanderung. Mike entdeckt bei einem der parkenden Autos mal wieder ein neues Nummernschild:

Abseits der Hauptroute fühlt es sich so an, als ob man in der Weite der Landschaft …

… fast ganz alleine wäre.

Wir brechen auf zur zweiten und letzten Wanderung für heute …

… und sehen mal wieder ein …

… Streifenhörnchen:

Der Weg ist schön eingerahmt von Nadelbäumen …

… und Birken:

Die Sonne geht langsam unter, …

… die Schatten werden immer länger …

… und auch der Mond zeigt sich bereits …

… am noch blauen Himmel.

Wir haben etwas Höhe gewonnen und können deshalb ins Tal blicken:

Auf dem Rückweg …

… leuchten die gelben Blätter …

… der Laubbäume besonders kräftig.

Als wir wieder am Parkplatz ankommen, reitet ein Cowboy mit seinen Pferden an uns vorbei und erlaubt uns netterweise noch, ein Foto von ihm und seiner Gefolgschaft zu machen:

Für die Szenerie findet Mike dann auch noch ein passendes Nummernschild:

Schließlich geht die Sonne …

… hinter den Bergen unter:

Wir machen noch ein schönes Foto von mir …

… und einer Herde von Bisons, …

… die friedlich auf einem Hügel grasen:

Dann wird es schließlich Nacht …

… und der Mond zeigt sich nochmal in seiner vollen Schönheit:

Was für ein gelungener Tag heute!

Liebe Grüße

Der kleine und der große Mike

Und hier geht es wieder zum Film von heute: https://youtu.be/mYUReqlcc7Y

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