Zwei Mikes in USA – Teil 5: Heading to Yellowstone

Heute ist Samstag, der 15. September: Nachdem wir gestern unseren RV Campground wieder nur bei Nacht gesehen haben, können wir uns heute bei Tageslicht erst mal der Technik widmen:

Mike füllt noch schnell Frischwasser nach …

… und ich kappe die Stromverbindung:

Auf dem Campingplatz stehen viele interessante Fahrzeuge – zum Beispiel dieser schöne Aluminium-Wohnwagen, …

… dieses gewaltige Class A (vollintegrierte) Motorhome, …

… und dieser Wohnwagen, den man wohl auf den Pickup dahinter montieren kann:

Da kommen wir uns mit unserem 25-27 Fuß Boliden …

… schon nicht mehr sooo besonders vor 🙂

Nach dem Frühstück fahren wir noch zu dem Laden, den uns einer der Cowboys gestern empfohlen hat – wir wollen uns auch so schöne Kopfbedeckungen besorgen: Allerdings beginnen die Preise für die Filzhüte bei gut 200 Dollar, was uns für den Spaß dann doch etwas zu teuer erscheint. Stattdessen kaufe ich als Andenken dann wenigstens noch eine Tasse mit dem Spruch, …

… was ich mit „Bleibe ruhig und mach einfach weiter“ übersetzen würde.

Das nehmen wir uns dann auch gleich zu Herzen und machen uns auf den Weg nach Yellowstone, …

… wobei Mike die ersten Meilen bestreitet …

… und ich hinten an unserem „Internet-Reisebericht“ arbeite:

Ich komme aber immer mal wieder nach vorne, um wenigstens ein paar Eindrücke mitzunehmen: Es geht erneut über lange Straßen, …

… gelegentlich an Rinderherden …

… und an Bergen vorbei, …

… bis nach Utah, …

… wo sich die Landschaft erst mal schön in Gelb präsentiert:

Dann sieht es aber auch mal wieder wie in Nevada aus, …

… was ja auch irgendwie klar ist, weil die Natur keine Grenzen kennt, oder?

Immer wieder sind wir fasziniert von dem Spiel der Farben …

… und am Horizont sehen wir dann plötzlich eine große Staubwolke:

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob diese von der Natur, oder vom Menschen hervorgerufen wurde.

Dann sehen wir einen mit Gras beladenen Laster …

… und erreichen die Grenze zu Idaho, dem Staat, der laut Mike berühmt für seine guten Kartoffeln sein soll.

Das Grenzschild ist dann so unscheinbar, dass wir es einfach zu spät sehen – deshalb habe ich als Ersatz hier mal Google Maps abgelichtet:

Es geht erst mal wieder in Gelb weiter, …

… bis wir dann grüne bewässerte Felder sehen:

Hier wird Stroh im großen Stil gelagert:

Bei einer  Exxon Tankstelle machen wir den RV nochmal voll …

…  und machen kurz Rast, um uns zu stärken – wieder mit echt gutem „Schnell-Essen“:

Das Publikum wirkt sehr ländlich auf mich und ich fühle mich jetzt irgendwie an meine Oma erinnert, die ebenfalls eine Landwirtschaft betrieben hat.

Auf der weiteren Fahrt sehen wir wieder Stroh, …

… dann nochmal Stroh …

… und in der Ferne schließlich auch mal einen Traktor bei der Arbeit:

Diese Wiese ist schon fast kunstvoll gemäht worden:

Auf einem Parkplätzen begegnet uns ein Truck, …

… dessen gelbe Farbe sehr gut zu der Landschaft hier passt, …

… ebenso wie dieser traditionelle US Schulbus:

Alles schön Gelb!

Bevor wir auf die Interstate 15 kommen, …

… finden wir gerade noch rechtzeitig eine Tankstelle. Wir hatten echt Glück, dass wir bei der Exxon noch vollgetankt hatten, sonst hätten wir es nicht bis hierher geschafft – auf dem ganzen Weg haben wir keine einzige „Gas Station“ mehr gesehen.

Dann geht es auf den Highway 20 nach Yellowstone, …

… wo wir kurz vor dem Park zur Sicherheit nochmal volltanken:

Das Bezahlen direkt an der Zapfsäule mit der Kreditkarte geht hier zum ersten Mal ohne Pin:

Bei den letzten Tankstellen mussten wir immer in den Laden, weil unsere europäischen Kreditkarten statt der geforderten fünf Stellen nur vier hatten.

Dann wir es wieder Nacht …

… und Mike steuert unseren RV …

… sicher die letzten Meter bis zum Yellowstone-Nationalpark, …

… wo uns eine nicht enden wollende Autoschlange entgegenkommt:

Wir spekulieren über den möglichen Grund: Nachdem wir einen Ausbruch des Yellowstone-Vulkans statistisch ausgeschlossen hatten, nehmen wir an, dass das die Angestellten des Parks sind, die nach getaner Arbeit zu ihren Wohnungen zurückfahren.

Schließlich erreichen wir kurz vor 20:00 den Westeingang zum Park, wo wir uns gleich mal eine Jahreskarte für die US Nationalparks kaufen.

Die Rezeption von unserem Campinplatz hat zum Glück noch geöffnet und das „Einprüfen“ klappt ohne Probleme – schließlich fahren wir in unseren Back-In Stellplatz und regenerieren anschließend mit etwas Bier, Kaffee und chinesischer Nudelsuppe:

Das ist auch bitter nötig nach den gut 450 Meilen, die wir heute hinter uns gebracht haben:

Grüße vom Canyon Campground!

Der kleine und der große Mike

Und hier mal wieder der Film zum Tag – passend mit Musik von Buzz Lightyear und Superman: https://youtu.be/FKpu-VZYDAY

3 Kommentare zu “Zwei Mikes in USA – Teil 5: Heading to Yellowstone
  1. Mitleser Harry sagt:

    Schön beschrieben! Nur Hinweis: vor der Shell Tankstelle gabs schon eine andere – dort habt ihr gegessen 😉

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