Zwei Mikes in USA – Teil 3: Leaving San Francisco

Heute ist Donnerstag der 13. September: Nachdem wir gestern früh ins Bett gegangen sind, wachen wir heute schon kurz vor sieben auf und überbrücken die Zeit bis zum Frühstück mit Bilder sortieren und E-mails schreiben:

Im Frühstücksraum des Hostels gibt es ein recht spartanisches Mal mit Toast, Erdnussbutter und Frischkäse.

So gestärkt, wollen wir diesmal mit der Cable Car zum Hafen fahren, um dort ab 10:00 eine Bootstour zur Golden Gate Bridge zu machen. Während wir an der Haltestelle warten …

… parkt vor uns ein US Polizeiauto mit Blaulicht:

Als dann endlich ein „Kabelauto“ kommt, …

… ist es leider voll besetzt und wir beschießen wieder zu laufen. Unterwegs sehen wir einen spektakulär am Hang parkenden LKW …

… und auch die Cable Car muss hier auch schiefe Straße hinaufkeuchen:

Auf der anderen Seite des Berges wollen wir es nochmal probieren …

… und bekommen jetzt tatsächlich einen Platz in der historischen Bahn:

Die Fahrt ist wirklich cool: Wir sind hinten bei einem Mann, der beim Herunterfahren die Bremse mit viel Muskelkraft bedient:

Mike scheint auch ganz begeistert von der etwas altertümlichen Beförderung:

Weil uns die Fahrt so gut gefallen hat, machen wir am Ende noch Erinnerungsfotos vom kleinen Mike …

… und vom großen Mike:

Die knapp 10 Dollar pro Nase haben sich zumindest für diese einmalige Fahrt sehr gelohnt.

Am Fishermans Wharf angekommen, …

… buchen wir für 33 Dollar eine einstündige Fahrt zur Golden Gate Bridge, …

… wo wir dann mit Audio-Guides ausgestattet werden …

… und anschließend an zwei alten Bekannten …

… vorbei …

… hinaus auf die San Francisco Bay gefahren werden:

Auf dem offenen Wasser …

… sehen wir viele Segeljachten …

… und auch Pelikane segel wieder über das Meer:

Nach gut 20 Minuten kommt dann das Highlight der Tour, die Golden …

… Gate Bridge:

Hier auch mal Richtung Norden aufgenommen:

Unten an dem Viadukt gibt es eine Vorrichtung mit Netzen für die Arbeiter bei Instandsetzungsarbeiten:

Dann verlassen wir leider auch schon wieder die schöne „Goldene Bucht Brücke“ …

… und bis wir das zweite Highlight Alkatraz erreichen, vertreiben wir uns die Zeit mit der Suche nach anderen Motiven – ich habe eine Silbermöwe entdeckt …

… und Mike ein Wasserflugzeug:

In der Ferne vor der San Francisco-Oakland Bay Bridge zeigt sich ein riesiges Kreuzfahrtschiff:

Dann erreichen wir die berühmte Gefängnisinsel Alkatraz …

… und erfahren über die Kopfhörer, …

… dass von hier nur sehr wenigen Sträflingen die Flucht gelungen ist:

Zwei davon haben sich mit Löffeln aus ihrer Zelle gegraben und sind dann durch die Bucht an Land geschwommen – das ist eine beachtliche Strecke: Weil sie danach nie wieder gesehen wurden, ist unklar, ob sie ertrunken sind, oder noch ein glücklicheres Leben in Freiheit führen durften.

Immer wieder machen coolen Segelboote …

… Show für die reichlich vorhandenen Fahrgästen:

Vor ein paar Minuten habe ich meinen Gimbal für Filmaufnahmen der Golden Gate Bridge eingesetzt und vor lauter Begeisterung über die Szenerie dabei fast einen dunkelhäutigen US Bürger über den Haufen gerannt. Wir kommen ein wenig ins Gespräch und er verzeiht mir meine Unkonzentriertheit – allerdings meint er dann auch noch „You are not alone on this world“ 🙂

Auf dem Rückweg sehen wir dann noch den ersten Teil der San Francisco-Oakland Bay Bridge zum ersten Mal in ganzer Länge …

… und das Kreuzfahrtschiff Grand Princess aus einer etwas kürzeren Entfernung:

Dann beehren uns nochmal Pelikane, …

… die Mike echt super bei ihrem Gleiten kurz über der Wasseroberfläche erwischt:

Wir sind sehr zufrieden mit der Tour und müssen (fast) neidlos zugeben, dass Amerika …

… schon echt coole Sachen zu bieten hat.

Um zum Hotel zurückzukommen, wo noch unsere Koffer abgestellt sind, probieren wir zum ersten Mal Uber aus:

Nach nur fünf Minuten ist der Wagen schon da und die Fahrt ist mit knapp 15 Dollar sogar günstiger als die Cable Car – Achtung …

… „Drive slow – Seinors crossing“ 😉

Anschließend nehmen wir diesmal die blaue BART, ….

… die vom Flughafen kommend, Richtung Oakland fährt:

Wir fahren am Baseballstadium der Oakland Riders vorbei, …

… die übrigens demnächst nach Las Vegas umziehen wollen.

Auf der anschließenden Busfahrt sehen wir passenderweise noch ein Geschäft für Michaels:

Begleitet von einem Mexikaner, den wir an der Bushaltestelle kennengelernt haben, erreichen wir schließlich unseren Wohnmobilvermieter Apollo:

Dort ist erst mal Papierkram angesagt …

… und weil wir das mit der Haftpflichtversicherung nicht 100% verstanden haben, buchen wir für nochmal 110 Dollar eine wahrscheinlich unnötige Zusatzoption. Der Schalter wehen lustige Flaggen, …

… wobei wir die Deutsche allerdings vermissen. Als ich die Mitarbeiterin höflich darauf hinweise, meint sie, dass sie dieses Problem bereits ihrem Manager gemeldet hat. Es solle doch niemand ausgeschlossen werden, meint sie.

Dann gehen wir zu unserem coolen 25-27 Fuß Wohnmobil, das statt des bestellten Sunrise Escape ein leider „nur“ ein Outlook ist:

Das Teil kann man übrigens neu ab 84.613 Dollar kaufen:

Die Mitarbeiterin notiert alle Schrammen …

… und gibt uns schließlich eine kurze Einführung:

Als wir damit fertig sind, setzt sich Mike ans Steuer …

… und lässt den Motor an:

Unterstützt von Google Maps …

… kämpfen wir uns dann erst mal durch den ziemlich üblen Berufsverkehr …

… und sehen unterwegs einen Laden, …

… den wir auch in Deutschland gut kennen.

Linker Hand zieht dann noch einmal die San Francisco-Oakland Bay Bridge spektakulär an uns vorbei, …

… wir sehen einen alten Chevy, dessen Farbe gut zu den Verkehrsschildern passt …

… und dann noch einmal Michaels, …

… was wohl ein Geschäft für Künstler ist – passt ja ganz gut zu uns, oder?

Als wir endlich die vielen Staus hinter uns gelassen haben, …

… geht es auf vier Spuren …

… über die Kalifornischen Hügel, …

… die zum Teil etwas verkohlt aussehen, …

… bis nach Sakramento, …

… wo uns gleich wieder ein Ikea Schild entgegen kommt:

Langsam wird es Nacht …

… und wir finden per Google Maps einen staatlichen Campground, der nur 10 Dollar die Nacht kostet. Mike kämpft fast eine Stunde mit der Website, bis die Registrierung endlich klappt:

Als wir dann in dem stockdunklen Campingplatz unseren Stellplatz gefunden haben, stellen wir fest, dass der Kühlschrank nicht funktioniert. Zum Glück wurde uns aber ein „Ärger-Erschießungs-Dokument“ mitgegeben und nach etwas Suchen …

… konnten wir dann endlich den „Zurücksetzknopf“ für den Inverter finden:

Schließlich kocht Mike dann noch Spaghetti mit Tomatensoße für uns:

Puh, den ersten Tag mit unserem RV haben wir glaube ich ganz gut überstanden 🙂

Liebe Grüße

Der kleine Mike und der große Mike

Wie immer am Ende geht es hier zum Film des Events: https://youtu.be/4MDSQD_qvVc

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