Zwei Mikes in USA – Teil 2: Approaching San Francisco

Heute ist Sonntag, der 12. September: Mike ist bereits gestern Abend schon in Tübingen eingetroffen und hat auf meinem Sofa übernachtet. Um 03:15 klingelt der Wecker und fünfzehn Minuten später fährt unser Taxifahrer Dionysos am Philosphenweg vor. Ich rufe ihn noch schnell zu einem gemeinsamen einen Kaffee herein.

Auf dem Stuttgarter Flughafen geht es natürlich erst mal wieder zum traditionellen Weißwurstfrühstück …

Dann fliegen wir …

… in der Morgensonne …

… über den Wolken …

… bis Amsterdam, …

… wo wir passenderweise ein Geschäft für Tulpenzwiebeln sehen …

… und einen jungen Mann, der es sich auf einem flauschigen Monster bequem gemacht hat:

Um die Wartezeit für den Anschlussflug zu überbrücken, versuche ich mal ein Weizenbier …

… aus der niederländischen Brand Brauerei und Mike stärkt sich mit einem Kaffee.

Auf dem anschließenden Flug nach San Francisco sehen wir, wie in dem 747 Jumbo Jet ein Linux bootet, das immer wieder „go go go“ sagt, …

… na dann, auf geht‘s!

Wir fliegen über Grönland, …

… wo Mike von seinem Fensterplatz aus etwas Eis und Schnee zwischen den Wolken entdecken kann:

Als wir die Küste Grönlands verlassen und auf die Baffin Bay hinausfliegen, …

… sehen wir Eisschollen, …

… die im Atlantik treiben:

Dann geht es über Kanada …

… bis San Francisco, wo uns gleich die Golden Gate Bridge begrüßt:

Außerdem sehen wir die San Francisco-Oakland Bay Bridge, die über Treasure Island bis nach Oakland führt …

… und davor noch den Financial District:

Dann rätseln wir über die merkwürdigen Flächen, welche recht interessante Farben …

… und Strukturen aufweisen:

Später lerne ich, dass das große Salzteiche sind, die je nach Salzgehalt, durch Mikroorganismen bedingt, unterschiedlich gefärbt sind.

Nach der Landung kommen wir in knapp einer halben Stunde durch die Passkontrolle und fahren dann für 10 Dollar mit dem BART Zug …

… in die City:

Nachdem wir am Hostel eingecheckt haben, steuern wir erst mal den Financial District an …

… und sehen mit der Transamerica Pyramid eines der neueren Wahrzeichen von San Francisco:

Einen etwas altertümlicheren Look hat hingegen dieses Feuerwehrauto:

Irgendwo zwischen den Türmen wehen natürlich auch die Stars and Stripes:

Interessant auch der Kontrast von Alt und Neu:

Dann erhaschen wir einen kurzen Blick auf die San Francisco-Oakland Bay Bridge …

und erklimmen über eine Treppe mit vielen Namen … 

… den Telegraph Hill, …

wo wir schließlich den Coit Tower erreichen, …

der mit seinen 210 Fuß Höhe …

… durch seine Fenster …

… einen wirklich guten Ausblick auf die Stadt ermöglicht:

Wir machen dann gleich mal Erinnerungsfotos vom großen Mike, …

… dem kleinen Mike …

und dem Doppel-Mike:

Der Financial District …

erscheint mir von hier aus irgendwie nicht real, sondern eher wie auf einer Spielzeugeisenbahn:

Durch die Guckluken des Turms sieht man in allen Richtungen Sehenswürdigkeiten, …

wie zum Beispiel im Osten wieder die San Francisco-Oakland Bay Bridge, …

im Norden die Gefängnisinsel Alkatraz

im Westen die Golden Gate Bridge, …

und im Südwesten, oehm …

schöne Wolken 🙂

Während wir Fotos machen, wartet unten am Parkplatz Christoph Kolumbus auf uns:

Auf dem weiteren Weg zum Hafenviertel Fisherman‘s Warf kommen wir an den typisch bunten Häusern …

und an St. Peter und Paul vorbei:

Die schönen Nummernschilder Kaliforniens haben es Mike besonders angetan:

Am Hafen begrüßt uns dann eine lustige Silbermöwe, …

die vor einem Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg herumwatschelt:

Außerdem ist hier noch die USS Pampanito ausgestellt, …

ein U-Boot mit Dieselantrieb:

Sie hat den Krieg irgendwie überlebt – im Gegensatz zu ihren 52 Artgenossen, die das leider nicht von sich behaupten können:

Es wird hier außerdem explizit auf die wichtige Rolle der US Frauen im 2. Weltkrieg hingewiesen:

In der San Francisco Bay fahren auch die wirklich dicken Schiffe …

und Pelikane gleiten nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche:

Wir erreichen einen Hafenabschnitt, wo kleinere Fischerboote vor Anker liegen:

Dort nehmen wir erst mal einen Imbiss zu uns und ich esse eine halbe Krabbe, die mir auch wirklich sehr gut mundet. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob Trinkgeld erwartet wird, aber weil hier Self-Service ist, gehe ich mal davon aus, dass das nicht vonnöten ist.

Neben der bekannten Cable Car sehen hier auch die Straßenbahnen ziemlich antik aus:

In San Francisco sind 33,3 % der Bevölkerung Asiaten und hier wohnt sehr wahrscheinlich mindestens einer davon:

Typisch für die Häuser hier sind auch die Feuerleitern, …

wo der letzte Abschnitt im Ernstfall von oben herabgelassen werden kann.

Auf dem Rückweg kommen wir an der berühmten Lombard Street vorbei, …

der wahrscheinlich „kurvenreichsten Straße der Welt“.

Immer wieder sind wir überrascht von der kreativ verlegten oberirdischen Verkabelung …

und natürlich auch von dem Kabel der Cable Car, …

das lärmend unterirdisch in der Straße verläuft.

Der Verlauf anderer wichtiger Kabel …

… ist wirklich vorbildlich markiert:

Dann wird es Abend …

und wir besuchen noch die China Town …

mit ebenfalls zum Teil recht farbigen Häusern:

Auf dem Rückweg zum Hostel sehen wir einen lustigen Warnhinweis, …

wobei wir uns nicht wirklich angesprochen fühlen, denn für das was wir heute gelaufen sind, …

kommen wir immer noch ganz gut die Berge hinauf:

So erreichen wir schließlich unser Hostel, …

wo wir dann, nun doch etwas müde vom der langen Anreise, bereits um 9 pm ins Bett fallen.

Für dem erstem Tag haben wir schon recht viel gesehen, oder?

Liebe Grüße nach Deutschland!

Der kleine und der große Mike

Und hier der Film zu unserem langen Trip heute: https://youtu.be/OrJieUeRloM

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