Zwei Mikes in USA – Teil 14: Farewell in Yosemite Valley

Heute ist Montag, der 24. September: Nachdem wir gestern den North Dome bestiegen haben, wollen wir uns heute in das berühmte Yosemite Valley begeben.

Am Ende des Tages werden wir folgenden Weg hinter uns gelassen haben:

Zum ersten Mal sehen wir den Stellplatz nicht zum ersten Mal am ersten Morgen bei Tageslicht …

… oehm, war das jetzt richtig formuliert?

Was ich aber dann im Supermarkt nebenan (fast) sicher zum ersten Mal in meinem Leben sehe, …

… ist Wein in Dosen!

Unser weißer RV passt (zumindest farblich) perfekt in die Parklücke vor dem Laden:

Dann geht es zum Tuolumne Grove Trail, …

… wo am Eingang schon mal eindrucksvoll …

… die potenziell möglichen Erfahrungen …

… eines Riesenmammutbaums in seiner Lebenszeit aufgezeigt werden:

Aber ich nehme mal an, dass dieses Exemplar nicht viel davon mitbekommen hat 🙂

Hier wird auf die Unterschiede von Riesenmammutbäumen und Küstenmammutbäumen eingegangen, …

… wobei wir aufgrund unserer Planänderung nun leider Letztere nicht sehen werden.

Wie im Sequoia-Nationalpark, gibt es auch hier Mammutbäume, die deutlich sichtbare Narben vom Kampf mit dem Feuer aufweisen.

Dann sehen wir einen Schmetterling, der sich farblich gut in die Komposition mit den Waldfrüchten am Boden integriert …

… und durch die Baumwipfel dringt auch immer wieder mal die Sonne:

Dann geht es zum Tuolumne Grove, …

… wo sich dann auch gleich ein besonders großer Geselle zeigt, …

… der ebenfalls eine Verwundung aufweist, …

… wenn vielleicht diesmal nicht unbedingt durch Brand ausgelöst:

Auch mit ihren Nadeln machen die Giganten sowohl im Old School Hochkant- …

… als auch im aktuell üblicheren Querformat eine gute Figur …

… und im Gegenlicht zur Sonne sehen die alten Herren einfach nur genial aus:

Versucht vielleicht dieses graue Eichhörnchen beleidigt vor meiner Linse zu fliehen, …

… weil es auf diesem Bild …

… einfach vergessen wurde?

Dieses braune Exemplar ist da wohl nicht ganz so nachtragend …

… und lässt sich gerne von mir über eine beachtliche lange Zeit filmen:

Und hier wieder mal ein unbekannter Vertreter der fliegenden Fraktion:

Wir erreichen einen riesigen umgestürzten Sequoia, …

… wo nochmal explizit auf das Paradoxon der kleinen Zapfen hingewiesen wird:

Und hier noch ein Exemplar vom Papa – zur Verdeutlichung der Ausmaße diesmal mit Referenz-Michael:

Auch das Wurzelwerk der Riesen ist beachtlich groß:

An der Stelle noch das „Wurzel-Video“ (5:22) vom letzen Jahr: https://youtu.be/W-L2XmQWtZc#t=5m22s

Der nächste Baum ist hohl …

… und bietet die Möglichkeit für nicht ganz alltägliche …

… Portraits:

Hier der kleine originale Zapfen eines Sequoias …

… und hier die anderen großen Dinger, die – aus mir noch unerfindlichen Gründen – ebenfalls zahlreich unter den Giganten herumliegen:

Und nochmal der Referenz-Michael vor dem Tunnel-Sequoia:

Wieder zurück am Parkplatz, entdecken wir einen neuen Bundesstaat – wenn auch diesmal aufgrund der Lichtverhältnisse ein wenig schwer zu entziffern:

Als zweiten Programmpunkt für heute haben wir uns den Mirror Lake vorgenommen, der im Yosemite Valley liegt.

Die Fahrt dorthin gestaltet sich bereits recht abwechslungsreich …

… und irgendwann taucht ein alter Bekannter am Horizont auf:

Unterwegs wundern wir uns über einen Holztransporter, …

… weil wir eigentlich angenommen hatten, dass in dem Urwald kein menschlicher Eingriff erlaubt ist.

Hier im Tal ist so viel Betrieb, …

… dass ich im Auto auf einem halb-illegalen Parkplatz warte, …

… während Mike netterweise für mich ein Bild vom Fluss macht:

Am Wegesrand liegen komische Holzstapel herum, …

… was uns erneut an unserer „Der-Mensch-darf-nicht-eingreifen“ Annahme zweifeln lässt.

Weil unser Campingplatz keinen Support hat, müssen wir heute erst noch an einer anderen Station Dumpen, …

… wobei hier der Abfluss einen *besonders* hübschen Deckel hat:

Frischwasser wird diesmal über eine etwas schlangenartige …

… Leitung zugeführt …

… und auch unser Abwasserschlauch hat sich offensichtlich von dem Look irgendwie inspirieren lassen:

Wir haben bereits zuvor *ewig erfolglos* nach einem geeigneten Parkplatz für unser großes Gefährt gesucht. Auf allen Schildern stand nur „_not_ for RVs“ und wir hatten wirklich inständig gehofft, ein Schild mit „_for_ RVs“ zu finden. Schließlich habe ich einen „halbwegs“ passenden Platz gefunden und wollte schon „Victory“ verkünden, als uns dann ein – für US-Verhältnisse – ziemlich verärgerter Mann belehrt, dass „da drüben“ doch ein „richtiger“ RV Parkplatz sei. Als wir seinen Anweisungen folgen, finden wir aber auch dort nichts.

Schließlich parke ich – an andere Stelle – extrem auf Kante …

… und bekomme für meine tolle Maßarbeit anschließend einen fetten Rüffel vom einweisenden Mike 🙂

An dieser Stelle will ich auch noch unsere Leidensgenossen von der Dumpstation zitieren, die es US-typisch sehr diplomatisch ausdrückten: „This place is not very RV friendly“

Nachdem wir also die notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben, geht es los zum Mirror Lake:

Gleich am Anfang sehe ich wieder ein Reptil …

… sowie das interessante Werk eines Spinnenwesens:

Auf dem Weg zum See …

… findet Mike dann tatsächlich noch …

… eine echte Schlange:

Neben dem Pfad verläuft ein kleiner Fluss, …

… dessen rote Färbung …

… zusammen mit diesem goldenen Blatt …

… oder auch den grauen Steinen und dem grünen Gras …

… einfach nur toll aussieht.

Auf ein paar Steinen …

… tummelt sich dann – mal wieder – ein irgendwie *besonders* geformtes Eichhörnchen (?) …

… und Mike findet ein ebenfalls etwas mysteriös aussehendes Gebilde:

Wir passieren weitere schöne Stellen …

… und erreichen schließlich ….

… unser Ziel, den …

… Mirror Lake, der – wie schon von der Rangerin angekündigt – aufgrund von Wassermangel nicht mehr ganz so schön spiegelt:

Trotzdem ist es irgenwie schön für uns, weil wir von hier aus den North Dome, den Indian Rock, …

… und den Half Dome sehen können – diesmal alle von unten:

Als ich diesen Stein mit Rampe sehe, …

… kann ich irgenwie nicht anders, als der offensichtlichen Einladung zu folgen …

… und Mike tut es mir gleich, …

… um noch von Robert ein schönes Erinnerungsbild schießen zu lassen:

Wir hatten ihn kurz zuvor kennengelernt: Er kommt aus Texas und hat uns netterweise geholfen, die Berge um uns herum zu identifizieren – insbesondere sehr praktisch, weil ich die US-Daten für meine Peakfinder App aufgrund von Verbindungsproblemen nicht herunterladen konnte.

Auf dem Rückweg treffen wir noch auf ein nettes Paar, das ich wegen der Leihräder anspreche, die es hier offensichtlich für die Touristen gibt:

Die Frau erinnert mich zudem sehr stark an eine Bekanntschaft namens Maria, die ich vor einiger Zeit mal treffen durfte – viele Grüße an dieser Stelle, sollte sie diesen Blog lesen 😉

Weil Mike noch Geschenke für seine Familie einkaufen will, besuchen wir am Ende der Tour den Souvenirladen im Yosemite Village …

… und anschließend schauen wir schon mal vorab, wie lange die Fahrt morgen wohl dauern wird, weil wir ja bereits um 11:00 unseren RV abgeben müssen:

Dann verabschieden wir uns …

… und fahren noch durch …

… nette Tunnels:

Kurz bevor die Sonne ganz untergeht, …

… erreichen wir unseren Campingplatz ….

… und gönnen uns noch einen Schluck vom guten kalifornischen Wein, …

… dessen Logo mit El Capitan sich wirklich gut in Kombination mit den bunten Froot Loops macht:

Letzte Grüße aus dem Yosemite-Nationalpark

Der kleine und der große Mike

Und hier, wie immer der Film zum Tag: https://youtu.be/3jYsuxE3Kxk

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