Rumänien – Teil zwei: 6. bis 12. März 2018

Am Ende des ersten Teils unserer Rumänientour war Nicole abgereist und ich wollte eigentlich nur eine Nacht in Hermanstadt verbringen: Schließlich blieb ich aber ganze sechs Tage und die allmorgendliche Frage der Hausdame, ob ich denn *heute* abreisen wolle, wurde langsam zum „Running Gag“ 😉

Ich brauchte die Zeit, um die Erlebnisse zu dokumentieren und nebenbei die Stadt – auf Rumänisch übrigens Sibiu – noch ein bisschen besser kennenzulernen.

Hier der Ratturm, erbaut am Ende des dreizehnten Jahrhunderts …

… und die evangelische Stadtpfarrkirche mit Fünfknopfurm:

Laut Wikipedia waren in Hermannstadt Anfang des 20. Jahrhunderts noch 42% der Bevölkerung evangelisch – bis zum Jahr 2000 schrumpfte die Gemeinde auf 2%.

Auf dem Hauptplatz geht es sehr entspannt zu: Passanten schlendern …

… und Kinder spielen:

Es gibt viele Tauben:

Dieses Exemplar führt extra für den Film einen ganz besonderen Tanz (0m26s) auf:

Die ersten drei Tage lebe ich fast ausschließlich von der Minibar – es gibt Bier, Cola und Erdnüsse:

Danach beginne ich wieder „normal“ zu essen …

… rumänisch deftig – diesmal gefüllt mit Würstchen:

Echt gut, nach den Entbehrungen der letzten Tage 🙂

In den „Arbeitspausen“ erkunde ich immer wieder die Stadt.

Heute entdecke ich ein sehr stilvolles Café namens „Pardon“:

Hier wird mit viel Liebe zum Detail …

… gearbeitet:

Wofür also die Entschuldigung?

Vielleicht, weil es nur ausländische Whiskey-Sorten gibt? Wahrscheinlich aber nicht ihre Schuld – ich habe bereits mehrfach vergeblich nach rumänischen Whiseky gesucht.

Ich brauche trotzdem Brennstoff für mein Gehirn: Es gibt rumänisches Bier, zum Beispiel Ursus oder Temischeran, …

… aber heute bestelle ich einfach mal Irish Coffee …

… und probiere anschließend noch Țuică, …

… einen rumänischen Pflaumenschnaps:

Danach dreht sich die Welt (2m46s) erst mal ordentlich 😉

Auf meinem weiteren Weg …

… frage ich einen Passanten, ob ich für den Blog ein Foto machen darf:

Was für ein markantes Gesicht und der Hut passt auch super dazu!

In Rumänien liegt die Promillegrenze bei Null – um trotzdem noch etwas von der Umgebung zu sehen, nehme ich deshalb das Taxi:

Obwohl der Fahrer nur wenig Englisch spricht, klappt die Verständigung einigermaßen – Humor hat er auf alle Fälle!

Ich will in die Berge …

… aber zuerst besuchen wir noch eine Forellenzucht:

Im angeschlossenen Restaurant darf ich während des Mittagessens meinen schlappen Kamera-Akku wieder aufladen.

Zum Glück, denn auf der Weiterfahrt sehe ich einen mit Misteln bewachsenen Baum, der sich wirklich gut im Gegenlicht der Sonne macht:

Dann geht es die bekannte Transfogarascher Hochstraße hinauf:

Weil diese im Winter gesperrt ist, kommen wir nur bis zur Liftstation und verpassen dort ganz knapp die letzte Gondel:

Aber immerhin sehen wir noch die letzte Talfahrt …

… wo einige Wintersportler, offensichtlich gut gelaunt, zurückkehren:

Mein Taxifahrer hört gerne Schlager: Auf dem Rückweg spiele ich ihm einige Titel von meinem Smartphone vor – wir können uns auf einige Songs einigen, die uns beiden gefallen. Im Reisefilm habe ich ihm zu Ehren das rumänische Lied Te Voi Iubi Mereu eingebaut, das am Anfang auf seinem Radio lief.

Es geht also beschwingt in der Abendsonne wieder zurück nach Hermannstadt:

Nachts ist es hier sehr stimmungsvoll:

Übers Wochenende teste ich auch mal das Abendprogramm …

… und mache interessante Bekanntschaften im St Andrews Scottish Pub und Oldies Pub.

Bevor es heute wieder zu spät wird, beende ich nun besser den zweiten Teil des Rumänien-Blogs – ich muss mich etwas sputen, um nicht allzu sehr in Rückstand zu geraten.

Hier wie immer der komplette Film zum Text: https://youtu.be/P_6bcGSwcUE

Liebe Grüße aus Rumänien wünscht

Michael Holzheu

 

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