Rumänien – Teil vierzehn: Zusammenfassung

Zu guter Letzt will ich noch die wichtigsten Punkte meiner 30-tägigen Reise durch Rumänien zusammenfassen:

Das Land …

… hat 20 Millionen Einwohner und besitzt etwa 2/3 der Fläche von Deutschland – damit ist es bei weitem nicht so dicht besiedelt. Seit 2007 sind die Rumänen Mitglied der Europäischen Union.

Mein Weg …

… durch das Land ist hier in Blau abgebildet:

Gesehen habe ich also die Walachei, die Südkarpaten, Transsilvanien, das Donaudelta, das Schwarze Meer und die Maramureș.

Das Geld …

… hier heißt Leu (Mehrzahl Lei): 100 Lei sind etwa 20 Euro – es gibt zwar Münzen, aber ich habe immer nur Scheine verwendet:

An den Automaten kann man mit EC und Kreditkarte überall Geld abheben – allerdings nur bis zu 2000 Lei am Tag. Zur Verwirrung steht dort übrigens meistens das Kürzel RON.

Am 1. Juli 2005 wurden bei der Währung vier Nullen gestrichen – Nicole denkt noch in dem alten Schema und spricht immer wieder mal von „Millions“.

Das Essen ist günstig – besonders abseits der Zentren …

… ebenso das Taxifahren.

Die anderen Dinge des Lebens sind fast genauso teuer wie in Deutschland – es gibt die gleichen Produkte und Läden:

Kartenzahlung ist fast überall möglich:

Die Hotels …

… haben unterschiedliche Qualität …

… und immer wieder hielt ich Dinge in der Hand, die eigentlich angeschraubt sein sollten 🙂

Ich habe zwischen 40 und 70 Euro die Nacht bezahlt. Meistens buchte ich über Booking.com – dort fallen übrigens die Bewertungen für rumänische Unterkünfte meiner Meinung nach deutlich positiver aus als in Deutschland.

Das Autofahren …

… verlangt mehr Aufmerksamkeit als bei uns: Zum einen gibt es immer wieder Schlaglöcher und zum anderen ist der Fahrstil hier etwas offensiver. Meine persönliche Erklärung für Letzteres ist, dass der Verkehr eher von Männern dominiert wird.

Ich hatte einen Ford Focus von Herz gemietet, der mir wirklich gute Dienste leistete:

Trotzdem bin ich immer wieder mal Taxi gefahren: Dabei ist mir aufgefallen, dass die Anschnallpflicht gerne umgangen wird – um das Auto ruhig zu stellen, werden verschiedene mehr oder weniger innovative Mechanismen angewandt:

An den meisten Straßen sind noch Bäume gepflanzt und oft fährt man unendlich lange Geraden entlang:

Das ist optisch toll aber möglicherweise kommt daher auch die im Vergleich zu Deutschland höhere Todesrate (95 versus 43 Verkehrstote pro eine Million Einwohner in 2016). Die in Rumänien gültige Null Promille Grenze kann die Statistik offensichtlich auch nicht retten.

Navigiert habe ich mit Google Maps, wofür ich Offline-Karten bereits in Deutschland heruntergeladen hatte:

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat mir das Autofahren hier sehr viel Spaß gemacht!

Der Handyempfang …

… und auch mobiles Internet ist super! Nur in den abgelegensten Gegenden zwischen Maramures und Cluj hatte ich zeitweise kleine Empfangsprobleme.

Die Ortschaften …

… sind zum Teil noch sehr einfach …

… Nicole’s Haus besitzt zum Beispiel keinen Wasseranschluss.

Es gibt fast nirgends Gehsteige – also laufen die Menschen am Straßenrand:

Immer wieder sieht man streunende Hunde und Pferdefuhrwerke:

Die Häuser vieler Ortschaften sind kunterbunt …

… und in den Städten sind noch alte Plattenbauten Standard:

Die Tierwelt …

… war im März noch nicht so richtig erwacht: Aufgefallen sind mir die vielen Saatkrähen …

… oft in Begleitung von wenigen Dohlen:

Die ersten Störche waren auch schon angekommen …

… und Tauben sind allgegenwärtig in den Städten:

Im Donaudelta habe ich vor allem Kormorane beobachten können …

… ich nehme an, dass sich hier ab Mai wesentlich mehr Arten tummeln.

Ansonsten habe ich noch einen Fuchs und eine schlafende Rehfamilie gesehen – leider ist mir kein Bär über den Weg gelaufen 🙁

Die Pflanzenwelt …

… war auch noch nicht richtig erblüht: Außer auf diesen Krokussen …

… gab vor allem immer wieder schöne Bäume zu bewundern!

Die Landschaft …

… ist vielerorts beeindruckend weit und oft ist kilometerweit kein einziges Haus zu sehen. Die Farben wirkten auf mich intensiver als in Deutschland – wahrscheinlich weil die Sonne höher steht.

Wunderschöne Sonnenuntergänge, …

… Luft- …

… und Wasserspiegelungen …

… sowie spektakuläre Wolken …

… durfte ich fotografieren.

Die Südkarpaten sehen sehr speziell aus mit der scharfen Grenze zwischen Wäldern und schneeweißen Gipfeln …

… und immer wieder sieht man auch gewaltige Industrieanlagen:

Die Religion …

… scheint wichtig für die Rumänen zu sein und Kirchen sieht man wirklich überall in den verschiedensten Formen:

Die Gotteshäuser sehen meist sehr gepflegt aus …

… insbesondere die Orthodoxen: Etwa 85 Prozent der Bevölkerung folgt diesem Glauben – auch Nicole bekennt sich dazu.

In Siebenbürgen haben wir auch einige protestantische Kirchen gesehen:

Das Essen …

… war deftig und meistens mit viel Fleisch:

Es gibt aber auch überall internationales Essen – zum Beispiel waren diese Spare-Ribs in Pidesti sehr lecker:

Ansonsten habe ich rumänischen Țuică (Flaumenschnaps) …

… und verschiedene lokale Biere probiert:

Die Sprache …

… habe ich leider auf die Schnelle nicht lernen können: Ich kann halbwegs bis zehn zählen, „Noroc!“ (Prost) und „La revedere!“ (Auf Wiedersehen) sagen. Mit Englisch, manchmal Deutsch und Gebärdensprache konnte ich mich aber immer irgendwie verständlich machen.

Die rumänische Flagge …

… weht fast überall:

Die Menschen …

… sind freundlich und für ein paar Lei durfte ich auch den einen …

… oder anderen für den Blog ablichten:

Zudem hatte ich wieder viel Spaß mit den Taxifahrern …

… und natürlich war es auch sehr nett, mit Nicole …

… unterwegs zu sein!

Touristen …

… sind mir gar keine über den Weg gelaufen – wahrscheinlich ist März auch nicht gerade Hauptsaison.

Vampire …

… könnte es durchaus geben …

… und möglicherweise habe ich auch ein oder zwei davon gesehen 😉

Für mich …

… hat sich die Reise auf alle Fälle gelohnt: Ich habe viele neue Erfahrungen gewonnen.

Bei meinen Berichten habe ich mich besonders auf die positiven Aspekte fokussiert – davon gab es ja auch genug!

Also ganz in diesem Sinne …

… Thumbs up Romania!

Wer Lust hat, die Reise bel­le­t­ris­tisch von Anfang an zu erfahren – hier geht’s zum ersten Teil des Rumänien Blogs: http://www.holzheu.de/rumaenien-2018-teil-1

Wer die ganze Reise nochmal cineastisch miterleben will – hier geht’s zum abendfüllenden Film: https://youtu.be/9jVUMplTdL8

Michael Holzheu

Ein Kommentar zu “Rumänien – Teil vierzehn: Zusammenfassung
  1. Juergen Schneider sagt:

    Thumbs up für Deinen Reisebericht.. gute Lektüre.. bin nun gespannt auf Deine weiteren Abenteuer in good old Germany

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