Camping Berlin mit Interviews

Wir gehen mal wieder auf Tour: Dieses Mal soll es für zwei Wochen nach Berlin gehen, wo meine Mitbewohnerin ein paar Arzttermine wahrnehmen will.

Für mich passt das auch ganz gut, weil ich dann bei Thunder.Bird in Spandau meinen Commodore Plus/4 abholen kann, den er für mich zusammengebaut hat.

Außerdem will ich für ein Interview noch Horst Zuse, …

… den ältesten Sohn von Konrad Zuse in Schöneberg treffen. Bevor es aber losgeht, sollte ich für alle Fälle noch meinen filmischen Beitrag über Charles Babbages Analytical Engine fertig machen, …

… den ich auf dem – wegen Corona – virtuellen Vintage Computer Festival München zeigen möchte. Ich koloriere und rahme dann auch noch fix die Zeichnung von Sydney Padua:

Das Bild habe ich als Preis für die finale Quizfrage bei meiner Präsentation vorgesehen. Schließlich …

… lade ich noch den VW-Bus auf, …

… weil ich sehen will, wie viel Prozent die Akkus in unserer Abwesenheit verlieren.

Durch eines meiner California für Anfänger Videos ausgelöst, gab es nämlich eine längere Diskussion über die Tiefenentladung von Bleiakkus, womit ich mich noch etwas detaillierter beschäftigen wollte.

Am 31. Mai ist dann alles soweit erledigt und wir düsen Richtung Berlin ab, wo wir einen kurzen Zwischenstopp auf einem sehr schönen Campingplatz bei Nürnberg einlegen:

Mit „Insekten vor der Lampe“ starte ich die Nachtbild-Foto-Serie für die „Freundin von nebenan“ …

… und am nächsten Tag mit „Tolle Bäume am Campingplatz“ die Tagbild-Serie für die „Beste Freundin der Freundin von nebenan“:

Dann geht es weiter Richtung Berlin zum nächsten Campingplatz, …

… dessen hohen Kiefern sowohl Nachts, …

… als auch tagsüber sehr hübsch anzuschauen sind:

Weil die sanitären Anlagen hier aber echt grenzwertig sind, wechseln wir trotz aller Schönheit nochmals zu einem anderen Campingplatz, …

… wo die WCs extrem gepflegt sind und lustige Schilder über den Urinalen hängen, …

… welche mich dann zu einer Reihe von Selfies animieren:

Außerdem gibt es hier doch tatsächlich noch eine echte Retro-Telefonzelle, sehr cool:

Am Mittwoch, nach dem ersten Arzttermin, geht es dann zum Interview mit Horst Zuse, wo wir aber vorher noch kurz die Methfesselstraße 10 und 7 besuchen:

Dort hat nämlich Konrad Zuse seine Z1 bis Z4 gebaut, von denen dann die ungeraden Zahlen leider im 2. Weltkrieg zerstört wurden.

Ich frage mich, ob nicht vielleicht irgendwo hier im Keller doch noch etwas von den berühmten Maschinen begraben liegt:

Diese Möglichkeit hatte Klemens Krause vom Computermuseum Stuttgart vor kurzem einmal angesprochen und zufälligerweise parkt hier in der Straße auch gerade die Schwester …

… seiner göttlichen DS:

Weil wir etwas Zeit übrig haben, besichtigen wir noch den nahe gelegenen Viktoriapark, dessen Bäume so aussehen, als wären sie einem Fantasy-Film entsprungen:

Der Park stellt die höchste natürliche Erhebung Kreuzbergs dar …

… und deshalb hat man von hier aus auch ein bisschen Aussicht auf die Welt:

Schließlich geht es nach Schöneberg, wo wir die Lounge des Vis à Vis kurzerhand in ein kleines Filmstudio mit Kameras für Interviewten und Inerviewer verwandeln:

Wieder am Campingplatz zurück, geht es dann ins gegenüberliegende Restaurant, wo mich auf dem Weg dieses Bild …

… offensichtlich so irritiert, dass ich anschließend irgendwo meine Sony HX90 Kamera liegen lasse. Zum großen Glück sind darauf aber nur die Aufnahmen vom Interviewer und nicht die von Herrn Zuse.

Die nächsten Tage verbringen wir auf dem Campingplatz und ich schneide das Interview. Auch zur Verwunderung einiger Gäste, die sich mit der Zeit fragen, warum der Typ im Urlaub eigentlich dauernd nur auf den Bildschirm starrt.

Immer wieder werden wir von Bettelheinrichen besucht, …

… die etwas vom Frühstück abhaben wollen. Außerdem wohnt hier auch mindestens eine süße Maus, …

… die unsere Äpfel anknabbert, um sich mit ein paar gesunden Vitaminen zu versorgen.

Dann telefoniere ich mit Thunder.Bird, um einen Termin für die Abholung meines Plus/4 zu vereinbaren. Dabei kommt mir die Idee, dass wir bei der Gelegenheit ja auch noch einen Film über Commodore Computer drehen könnten, welche der Betreiber des C64 Club Berlin in großer Vielfalt zuhause hat. Nach etwas Überzeugungsarbeit lässt er sich dann schließlich auf das Abenteuer ein.

Am Mittwoch treffen wir ihn dann also in seiner Wohnung, wo wir zusammen den Film über seine geliebten Commodore Computer drehen:

Interessanterweise wohnt hier auch ein Verwandter …

… von meinem kleinen Teufelchen, das mir meine Freundin vor Jahren einmal geschenkt hat:

Tags darauf schauen wir uns in Potsdam noch ein (nicht ganz billiges) potenzielles neues Zuhause für meine Mitbewohnerin an:

Tja und dann geht es auch schon wieder heimwärts, wo wir erneut einen Zwischenstopp bei Nürnberg einlegen und ich das letzte Tagbild …

… und Nachtbild …

… verschicke. Die meisten Fotos auf der Tour habe ich übrigens mit der Kamera meines Huawei P30 Handys geschossen, welche die Welt doch ziemlich bunt darstellt:

Hier zum Vergleich die gleiche Szenerie durch die Sony RX10 IV gesehen, …

… vielleicht etwas zu pessimistisch, was die Farbe des Himmels angeht.

Für die Z-Clan (Familien) WhatsApp-Gruppe gibt es dann noch ein paar nützliche Informationen bezüglich gesunder Ernährung beim Campen:

Schließlich überstehen wir noch ein Gewitter, über das sich Donnervogel „Thunder.Bird“ sicherlich sehr gefreut hätte:

Am nächsten Morgen …

… bauen wir das Zelt zum letzten Mal ab und es geht wieder zurück nach Tübingen, wo natürlich der Commodore Plus/4 ausprobiert wird:

Am folgenden Tag …

… wird dann noch der Ladestand des Californias gecheckt:

Hmmm, 40% Ladungsverlust in 17 Tagen, ob das jetzt normal ist?

Liebe Grüße
Michael Holzheu

Ach ja, noch was …

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